Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieber - Feuerwehr Bieber sieht sich im Aufwärtstrend

07.03.2017

Die Freiwillige Feuerwehr Bieber befindet sich nicht nur bei den Mitgliederzahlen weiter im Aufwärtstrend, wie der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins Markus Hanselmann anlässlich der anberaumten Jahreshauptversammlung im Bieberer Feuerwehrstützpunkt präsentierte. Die konnten sich im Berichtsjahr um neun Mitglieder auf 334 steigern. Hanselmann freute sich neben zahlreichen Aktiven, Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung, Bürgermeister Manfred Weber, den Gemeindebrandsinspektor Hartmut Freund, so wie dessen Stellvertreter Markus Staab und Thomas Petrausch begrüßen zu können. Hanselmann bedauerte, jedoch, dass kein Vertreter der politischen Gremien den Weg in die Jahreshauptversammlung gefunden hatte.

„Sie sind die größte Gruppe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde, die sich für das Allgemeinwohl einsetzt und dafür nicht bezahlt wird“, lobte Bürgermeister Manfred Weber in seinem Grußwort. Seitens der Gemeinde werde an der Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens auch hier im Ortsteil Bieber weiter gearbeitet. Weber verwies auf die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges 4000 das kürzlich in Auftrag gegeben wurde. Die Anschaffungskosten für das Fahrzeug betragen 326.000 €. Zusätzlich fallen noch weitere Kosten für die Beladung an.  Mit dieser Anschaffung wird eine weitere Vorgabe des beschlossenen Bedarfsentwicklungsplans umgesetzt“, erklärte Weber. Weiterhin sei für das Jahr 2017 vorgesehen den Raum, in dem sich die Schlauchwaschanlage befand so herzurichten, dass er als Lagerraum für die Gerätschaften genutzt werden könne. „Weiterhin ist perspektivisch angedacht die Rettungswache des Deutschen roten Kreuzes hier in der Biebertalstraße unterzubringen. Entsprechende Vorgespräche mit Vertretern des Main-Kinzig-Kreises haben stattgefunden. Wann die Realisierung erfolgen kann ist noch offen“, so Weber. All diese Maßnahmen zur Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen liefen jedoch ins Leere, wenn nicht Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden bereit wären freiwilligen Feuerwehrdienst zu leisten. Daher gelte es immer wieder ein besonderes Augenmerk auf die Zukunft zu richten und immer wieder junge Feuerwehrleute zu gewinnen. Zur den klassischen Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr seien längst die Aufgaben des Rettungsdienstes und die technischen Hilfeleistungen hinzugekommen. „Die Feuerwehr hilft, wo sie gebraucht wird und ist somit ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft. Ihr vorbildlicher Dienst für die Gemeinschaft verdient unser aller Anerkennung und unser aller Dank. Wir wissen unsere Sicherheit bei ihnen in guten Händen und dies Tag und Nacht“, schloss Weber sein Grußwort.

Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund äußerte, es sei phänomenal was in Bieber im Verein und der Wehr ablaufe. Über ein Drittel der Einsatzkräfte in Biebergemünd stelle die Wehr Bieber. Diese müsse im Bedarfsfall nicht nur gesamt Biebergemünd mit abdecken, sondern auch die Nachbargemeinden Flörsbachtal und Wiesen. „Da ist es wichtig, dass hier eine schlagkräftige Wehr vorhanden ist!“ Mit 5892 Einsatzstunden seien 41,7 % der Einsätze von ganz Biebergemünd geleistet worden. Mit 34,3 % sei die Jugendfeuerwehr Bieber die größte der vier Biebergemünder Jugendwehren. Mit 106 Lehrgängen habe man 35,9 % der Lehrgagsteilnehmer gestellt. Mit 103 Einsätzen sei das vergangene Jahr eher ein ruhiges gewesen, das seien jedoch 43,7% der Einsätze in Biebergemünd.

Für die Betroffenen ist das ein Glück. In diesem Jahr weist die Statistik leider bereits eine andere Zahl auf“, erklärte Freund. Die Feuerwehr Bieber sei schon seit Jahrzehnten eine hoch angesiedelte Wehr, erklärte Freund. Sein Dank ging an die Wehrführung. „Nur wo eine gute Wehrführung ist, ist auch eine gute Wehr“, lobte der Gemeindebrandinspektor, mit der Anmerkung, dass es ganz wichtig sei, dass bei einem Umzug die Rettungswache des DRK in Bieber bleibe, deshalb seien hier die Möglichkeiten angeboten worden diese an den Feuerwehrstützpunkt anzubauen.

Über die Berichte des 1. Vorsitzenden, des Wehrführers und des Jugendwartes werden wir gesondert berichten.

 

Erschienen in der GNZ am 07.03.2017