Freiwillige Feuerwehr Biebergemünd - Bieber

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Michael Seitz

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Aktuelle Meldungen

Weihnachtsbaumsammelaktion der Biebergemünder Jugendfeuerwehren

(17.01.2018)

Macht Biebergemünd frei von altem Nadelfils“, hieß es am vergangenen Samstag. Es war wieder einmal die Weihnachtsbaumsammelaktion der Biebergemünder Jugendfeuerwehren angesagt, die wie jedes Jahr dafür sorgen, dass das ausgediente Tannengrün einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Schon früh am Morgen fanden sich die Jugendfeuerwehren von Wirtheim, Kassel, Lanzingen, Roßbach und Bieber im Feuerwehrstützpunkt Bieber ein, um sich vor der Arbeit erst einmal zu stärken. Nach dem sich im vergangenen Jahr die Roßbacher Brandschützer für das Frühstück zuständig zeigten, waren nun die Bieberer an der Reihe, die hatte sich in der Feuerwehrküche ordentlich angestrengt und im Foyer ein schmackhaftes Frühstücksbuffet aufgebaut, das keine Wünsche offen ließ. Die 50 Jugendlichen langten ordentlich zu, wobei Kakao und Nutella die bevorzugten Sattmacher waren. Zucker sorgt bekanntlich für eine gute Verbrennung und so konnte man sich gut gestärkt in die Morgenkühle wagen.

Bevor es losging begrüßte Gemeindejugendwart Steffen Grob die Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern. Besonders freute er sich Bürgermeister Manfred Weber, den Gemeindbrandinspektor Hartmut Freund und Bernd Samer von der Gemeindeverwaltung begrüßen zu können. Letzterer koordiniert die Sammelaktion und sorgt für die Verwertung des ausgedienten Weihnachtsgrüns.

Das Jahr beginnt und die Jugendfeuerwehr führt wieder die Weihnachtsbaumsammelaktion durch“, eröffnete Bürgermeister Manfred Weber seine Ansprach. Dabei betonte er, dass die Weihnachtsbaumsammelaktion, so wie der Umwelttag, eine gute Einrichtung für die Jugendfeuerwehren in Biebergemünd geworden seien. Leider sei dies in diesem Jahr durch einen kleinen Wermutstropfen getrübt, da die Jugendfeuerwehr Breitenborn mangels Mitglieder nicht mehr existiere und somit in Breitenborn keine Bäume mehr gesammelt würden. „Mittlerweile wartet die Bevölkerung auf euch und mit dieser Aktion dient ihr auch dem Umweltschutz, denn die Entsorgung der Weihnachtsbäume ist eine wichtige Sache“, meinte der Rathauschef, sonst würden sie sicher in die Landschaft fliegen.  „Danke, dass sie auch in diesem Jahr wieder bereit seien die Bäum einzusammeln. „Rast dabei nicht unkontrolliert hin und her, damit auf der Straße nichts passiert und habt viel Spaß dabei, vielen Dank für diese Aktion“, so Weber am Ende seiner kleinen Ansprache.

Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund freute sich auf eine stattliche Anzahl an Jugendfeuerwehrmitgliedern blicken zu können. „Das ist Nachwuchs für uns. Ich wünsche euch bei allen Aktionen, die ihr in diesem Jahr macht viel Spaß und was für euch wichtig ist, dass die Kasse klingelt und für euch hinterher was optimales rauskommt damit ihr euere Jugendkasse füllt“, erklärte Freund. Dann konnte es endlich losgehen. Die Jugendlichen strömten in ihren einzelnen Ortsteilen aus, um die Nadelgewächse einzusammeln und dafür einen kleinen Obolus zu kassieren. Unterstützung dabei gab es natürlich von den aktiven Feuerwehrleuten, schließlich braucht man ja Fahrzeug und Anhänger, um die Last abzutransportieren. Die Bäume kamen dann auf den Schredderplatz der Gemeinde, wo sie rasch in handliche Stückchen zerlegt wurden. Im Anschluss an die Aktion gab es in den einzelnen Gerätehäusern noch ein gemeinsames Mittagessen.

 

Erschienen in der GNZ am 17.01.2018

Foto zu Meldung: Weihnachtsbaumsammelaktion der Biebergemünder Jugendfeuerwehren

Jahresabschluss des Wehrführerausschusses

(23.12.2017)

Es ist eine gute alte Tradition, dass sich der Wehrführerausschuss der Feuerwehren von Biebergemünd am Ende des Jahres zu seiner letzten Sitzung im Feuerwehrstützpunkt Bieber trifft. Dabei steht neben einigen offiziellen Punkten vor allem das gemütliche Beisammensein in weihnachtlichem Ambiente im Vordergrund. Die Gemütlichkeit wurde in diesem Jahr jedoch durch einen Paukenschlag getrübt. Anlass war die geplante Überreichung der Ernennungsurkunde von Thomas Petrausch zum 1. Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor durch Bürgermeister Manfred Weber. Dieser nahm die Urkunde nicht an. „In den letzten Wochen und Monaten ist viel passiert. Ich habe jegliches Vertrauen in führende Mitarbeiter des Rathauses so wie der politisch Verantwortlichen in der Gemeinde verloren, deshalb werde ich das Amt des 1. Stellvertretenden Gemeindebrandinspektors nicht annehmen. Zu den jetzigen Umständen und Begebenheiten werde ich gegebenenfalls ein ausführliches Statement an der gemeinsamen Jahreshauptversammlung am 24. Februar geben!“ Die Absage löste Betroffenheit bei den Anwesenden aus und Bürgermeister Manfred Weber kommentierte. „Nehmen wir das erst einmal so hin!“ Nachdem Petrausch darüber hinaus seine Entlassungsurkunde als 2. Stellvertretender Gemeindebrandinspektor nicht erhielt, kündigte er weiterhin an, dass er dieses Amt im Januar kündigen werde.

So startete die fröhliche Weihnachtsfeier des Wehrführerausschusses mit einigen Überraschungen, denn auch Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund sieht das Vertrauensverhältnis getrübt. Bei der Neubesetzung der Stelle des Sachbearbeiters für Brand- und Katastrophenschutz, sei die Feuerwehr zwar bei den Bewerbungsgesprächen beteiligt worden. „Aber als es dann zur Besetzung der Stelle kam wurden wir nicht mehr mit einbezogen. Auch wurde das ganze Thema sehr in die Länge gezogen, so dass beide, von der Feuerwehr favorisierte Kandidaten nach langem hin und her ihre Bewerbung zurückzogen. Die Feuerwehr wurde schlussendlich vor vollendete Tatsachen gestellt, deshalb werde ich, wenn alles so bleibt wie es ist im Januar meine Konsequenz ist im Januar meine Konsequenz ziehen und nach 37 Jahren als Ehrenbeamter der Gemeinde Biebergemünd meinen Rücktritt erklären“, eröffnete Freund.

 Nach diesem Paukenschlag sollte jedoch der gemütliche Teil im Familiären Kreis im Vordergrund stehen, war doch erstmals die komplette Wehrführung der Biebergemünder Ortsteilwehren mit Partnerinnen gekommen. Daneben konnte Freund den Stellvertretenden Kreisbrandinspektor Christian Hinrichs mit Gattin, Bürgermeister Manfred Weber mit Gattin, so wie zu späterer Stunde Kreisbrandinspektor Markus Busanni begrüßen. Es gab auch gute Nachrichten. Ein Höhepunkt des Jahres sei zweifelsfrei die Einweihung des neuen Feuerwehrauses in Roßbach im Mai gewesen. Ferner der Besuch der Bundeskanzlerin, die bei ihrer Landung auf dem Sportplatz in Wirtheim als erstes die Feuerwehrleute des Brandsicherheitsdienstes mit Handschlag begrüßte was auf dem gemeinsamen Gruppenfoto dokumentiert wurde. Bevor es zum gemütlichen Teil überging galt es noch einige Urkunden zu überreichen. Leider kündigte der stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Markus Staab in diesem Jahr, er war 16 Jahre in führenden Positionen in der Wehrführung tätig, mit ihm verlässt Sebastian Gimpel den Wehrführerausschuss, dem er 5  Jahre angehörte. Freund dankte für die geleistete Arbeit und übereichte jedem ein Präsent.  Bürgermeister Manfred Weber hatte neben der Entlassungsurkunde für Staab einige Ernennungsurkunden im Gepäck. Franz Josef Prasch und Steffen Koch aus Roßbach erhielten ihre Ernennungsurkunde als Wehrführer und Stellvertretender Wehrführer, ebenso Torsten Behrens und Dominik Schlosser aus Breitenborn und Heimo Müller und Holger Huth aus Lanzingen.

„Die Feuerwehr ist eine elementare Grundlage  unserer Demokratie, sie gewährt gegenseitig Hilfe in der Not“, erklärte Weber in seiner Ansprache. Jedoch würden die Einsätze immer anspruchsvoller. „Bei immer mehr Dingen, die nicht so laufen wie sie sollen ruft man die Feuerwehr!“ Dabei werde der freiwillige Dienst immer mehr an die Belastungsgrenze herangeführt. „Wir von der gemeindlichen Seite versuchen seit Jahren mit einem Sachbearbeiter im Brand- und Katastrophenschutz hier Abhilfe zu schaffen. Weber sieht hier auch einen Ansatz in der gemeinsamen Arbeit über die Gemeindegrenzen hinweg die müsse auf vielen Gebieten weiter ausgebaut werden. Dabei sei es auch erforderlich, dass  Personen bereit sind Führungsaufgaben zu übernehmen. „Ich möchte auf die Aussage des Gemeindebrandinspektors eingehen, dass er von Konsequenzen gesprochen hat. wenn er diese Konsequenzen zieht würde ich das sehr bedauern. Es ist wie es ist. Ich denke wir haben gemeinsam viel erreicht und dafür bin ich auch dankbar!“

Diese Sichtweise des Bürgermeisters scheint angesichts der Rücktrittsabsichten bei der Gemeindebrandinspektion und beim Wehrführerausschuss nicht angekommen zu sein. Für Petrausch steht fest. „Der 24. Februar wird sehr, sehr interessant sein und ich bin mir sicher, dass da einiges auf den Tisch kommt!“

 

Erschienen in der GNZ am 23.12.2017

Foto zu Meldung: Jahresabschluss des Wehrführerausschusses

Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bieber

(19.12.2017)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Zeit auch in den Vereinen einmal inne zu halten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. So auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Bieber, die in den Saal der Gaststätte Zur Schmelz eingeladen hatte. Der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins Markus Hanselmann freute sich bei seiner Begrüßungsansprache über die rege Beteiligung und begrüßte insbesondere die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, deren Eltern die Mitglieder der Einsatzabteilung und die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung. „Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende, für die geleistete Arbeit möchte ich mich bedanken“, erklärte Hanselmann, der eine besonders gute Nachricht für die Anwesenden im Gepäck hatte. „Das Essen wird vom Verein bezahlt!“ Na wenn das kein Wort ist. Die Nachricht wurde dann auch mit Applaus quittiert und zum Stichwort „Guten Appetit“ wurde sogleich das warme Buffet gestürmt.

Nach dem alle satt waren schritt Wehrführer Thomas Petrausch zur Tat, um die eifrigsten Feuerwehrangehörigen zu ehren. 46 Dienstabende waren bei der Freiwilligen Feuerwehr Bieber im laufenden Jahr angesetzt. Markus Hanselmann und Dirk Fischer brachten es auf 40 Dienstbesuche und Platz Fünf. Patrick Stichel belgte mit 41 Diensten Platz Vier. Josef Kissner nahm an 42 Diensten teil und belegte somit den dritten Platz in der Rangliste. Ruben Schlindwein trabte 45 Mal zum Feuerwehrstützpunkt und kam folglich auf Platz Zwei. Reinhard Freund schaffte es 46 Mal die Dienstabende zu besuchen und wurde verdient eifrigster Feuerwehrmann des Jahres 2017. Für den Diensteifer gab es als Dank einen Verzehrgutschein.

Auch bei der Jugendwehr wurde eifrig Buch geführt. Jugendwart Niko Freund freute sich über einen eifrigen Bieberer Feuerwehrnachwuchs. 92 Stunden verbrachte Philipp Freund bei angesetzten Übungen und Gruppenstunden. Frederike Fischer belegte mit 94 Stunden Platz Zwei und Lukas Hanselmann zog es 102 Stunden zur Jugendfeuerwehr und wurde somit zum fleißigsten Jugendfeuerwehrmann gekürt.

Auf die Ankunft des Nikolauses bereitete die aufmerksamen Zuhörer, Frederika mit einer heiteren Geschichte vor. Dass auch in dem Metier des Heiligen Mannes die Frauen auf dem Vormarsch sind bewies Michelle Beck, die als Nikoläusin die dicke Vereinschronik unter dem Arm hatte. Der Rückblick erinnerte an ein ruhiges Feuerwehrjahr, das mit der Weihnachtsbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr startete. Der Besuch der Kanzlerin in Wirtheim und der Empfang des neuen Löschfahrzeuges waren zweifelsohne Höhepunkte in der Vereinsgeschichte, an deren Ende sich die Kleinsten über ein Überraschungsgeschenk freuen durften.

 Mit dem Auszug der Nikoläusin begann dann wie jedes Jahr der große Auftritt des Feuerwehrnachwuchses. „Scheiß Bereitschaft, was können wir machen, dass die Zeit schneller rum geht“, fragten sich Luka Strieder und Mike Rieger. Klar, mit diversen Spielen, zu denen sich die Jugendfeuerwehrleute Michelle Beck, Mathias Meyer und Marcel Kleinfeller auf die Bühne holten. Die drei Delinquenten wurden beim Schminkspiel erst einmal ordentlich verunstaltet, mussten beim Bierpong ihre Treffsicherheit beweisen, beim Begriffe raten ihre Auffassungsgabe unter Beweis stellen und  am Ende im großen Finale beim frenetisch bejubelten Karaoke Wettbewerb ihre künstlerische Ader zur Schau stellen.  Beim letzten Programmpunkt schritt der Stellvertretende Wehrführer Thomas Petrausch zur großen Verlosungsaktion. Zahlreiche Preise hatten wieder zum Loskauf verlockt. Für die aktiven Mitglieder ist es seit Jahren Tradition, dass unter ihnen der Schutzpatron der Feuerwehrleute verlost wird. In diesem Jahr durfte sich Marcel Kleinfeller über die Figur des Heiligen Florians freuen. Auch die restlichen Glücksritter gingen nicht leer aus. Petrausch brachte zahlreiche Gewinne unters Volk. So ging die diesjährige Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bieber wieder mit der gewohnten Verlosung und anschließender lustigen Tauschbörse mit viel Gelächter zu Ende.

 
Erschienen in der GNZ am 18.12.2017

Foto zu Meldung: Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bieber

Neues Tanklöschfahrzeug am Feuerwehrstützpunkt Bieber in Empfang genommen

(25.11.2017)

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus, wie die Aktivitäten einiger Feuerwehrangehöriger in dieser Wiche im Bieberer Feuerwehstützpunkt anzeigten. Da wurden alle Feuerwehrfahrzeuge vor die Halle gefahren und sorgsam aufgereiht. An der Einfahrt wurde ein Wasserwerfer in Stellung gebracht und immer mehr Feuerwehleute trudelten am Stützpunkt ein. Als dann alle Blaulichter der Fahrzeuge aufblitzten und der Wasserwerfer eine große Fontäne in den Abendhimmel spritzte war klar, dass hier ein besonderes Ereignis seinen Lauf nahm. Bald darauf schallte ein Martinshorn in durchdringendem Ton vom Dorfeingang herüber und am Stützpunkt machte sich helle Aufregung breit. Alle drängten sich am Böschungsrand zur Straße, reckten die Hälse und postierten Kameras. Endlich, Eingeweihte wussten es längst, das neue Tanklöschfahrzeug rückte an und jetzt war es auch in Sichtweite und brauste mit lauten Tatü Tata am Stützpunkt vorbei. Der Wasserwerfer, der im großen Bogen als spektakuläres Durchfahrtstor fungieren sollte wurde glatt ignoriert. „Ich fahr doch nicht mit dem neuen Auto durchs Wasser und mach’s nass“, kommentierte Fahrer Andreas Wessely, der zukünftige Fahrzeugwart für das neue Löschfahrzeug, später die Anfahrt durch die Hintertür.

Mit Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund, Wehrführer Thomas Petrausch, dem Stellvertretenden Wehrführer  Michael Seitz und Cheffahrzeugwart Reinhard Freund war er einen Tag zuvor nach Dissen am Teutoburger Wald gereist, um das neue Löschfahrzeug, nach erfolgter Überprüfung, Abnahme und zweitägiger Einweisung, abzuholen. Jetzt stand es endlich blinkend und funkelnd auf dem Hof und wurde ausgiebig begutachtet.

Grund für die Anschaffung des TLF 4000 war die Änderung der Feuerwehrorganisationsverordnung im Jahr 2014, wie Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund erläuterte. „In dieser steht, dass in der Ausrückestufe zwei ein Tanklöschfahrzeug mit mindestens 4000 Liter Wasser innerhalb von 20 Minuten an der Einsatzstelle sein muss“, erklärte Freund. Die neue Verordnung forderte so zum Handeln auf und folglich wurde im Oktober 2014 im Bedarfs- und Entwicklungsplan der Gemeinde Biebergemünd diese Forderung aufgenommen. Die Ausschreibung wurde im Jahr 2016 erstellt und Mitte 2016 wurde das Fahrzeug ausgeschrieben. September 2016 konnte dann der Auftrag zur Beschaffung an die Firma Schlingmann in Dissen vergeben werden. Der Auftrag für die Beladung des Fahrzeuges wurde im Frühjahr diesen Jahres an die Firma Möller in Fulda vergeben. „Nach 15 Monaten Lieferzeit konnte wir jetzt das Fahrzeug überführen“, freute sich der Gemeindebrandinspektor.

Das neue Tanklöschfahrzeug sei ein reines Ergänzungsfahrzeug zu dem bestehenden Fuhrpark, dabei wurde bei der Ausstattung besonderen Wert gelegt auf die Menge der mitgeführten Löschmittel gelegt. Deshalb seien auch keine tragbaren Leitern oder ein Stromerzeuger an Bord. Besonderheiten des Fahrzeugs sind die mitgeführte Wassermenge  von 5500 Litern, ein Schaummitteltank mit 500 Litern, eine Pumpe mit einer Leistung von 3000 Litern Wasser pro Minute, ein fest installierte Wasser-Schaum-Werfer auf dem Dach, 24 kg Metallbrandpulver und 10 kg Kohlendioxid als weitere Löschmittel. „Es entspricht in allen Bereichen der neusten Technik im Feuerwehrwesen“, erklärte Freund weiter. Die komplette Beleuchtung sei in LED-Technik ausgeführt. Bei einem Gesamtgewicht von 18 Tonnen, einer Motorleistung von 340 PS und einem besonders kurzen Radstand von 3,60 Meter sei dies besonders für die vorhandene geographische Lage mit Bergen, Tälern und Wäldern sehr wichtig und erforderlich. „Mit diesem großen Wasser führenden Fahrzeug ist es uns nun möglich verschiedene Objekte abzudecken, wo keine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden ist, wie an der langen Stecke der Bundesstraße, bei Waldbränden, oder bei außen liegende Gehöfte und Objekten“, erklärte Freund.

„Jetzt müssen erst einmal die 60 Mitglieder der Einsatzabteilung in die neue Fahrzeugtechnik eingewiesen  und geschult werden, bevor es in Dienst geht“, erklärte Wehrführer Thomas Petrausch. Das soll bis Anfang 2018 geschehen. Im Frühjahr 2018 ist dann die offizielle Indienststellung mit Fahrzeugsegnung geplant.

Aktuell wurde das nagelneue Tanklöschfahrzeug nach eingehender Besichtigung natürlich erst einmal ordentlich mit Bier begossen und als Grundlage gab es jede Menge Bratwürste, gesponsert aus der Vereinskasse.

 

Erschienen in der GNZ am 25.11.2017

Foto zu Meldung: Neues Tanklöschfahrzeug am Feuerwehrstützpunkt Bieber in Empfang genommen


Veranstaltungen

27.01.​2018
20:00 Uhr
Jahreshauptversammlung der FF Bieber
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07.02.​2018
18:00 Uhr
Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Bieber
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19.02.​2018
20:00 Uhr
1. Dienstversammlung 2018
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24.02.​2018
18:30 Uhr
Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Biebergemünd
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24.02.​2018
20:00 Uhr
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd
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10.05.​2018
10:00 Uhr
Familientag der Freiwilligen Feuerwehr Bieber
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22.12.​2018
18:30 Uhr
Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bieber
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