Freiwillige Feuerwehr Biebergemünd - Bieber

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Michael Seitz

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63599 Biebergemünd

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Aktuelle Meldungen

Fahrzeugeinweihung des TLF 4000

(30.03.2018)

Die Freiwillige Feuerwehr Bieber lädt alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zur Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges 4000 ein.

Das Einsatzfahrzeug ist von der Gemeinde für die Feuerwehr Biebergemünd beschafft worden und befindet sich bereits seit Ende vergangenen Jahres am Stützpunkt in Bieber.

In den vergangenen Monaten stand vor allem die nötige Ausbildung der Einsatzkräfte im Vordergrund. Aber nun ist es endlich so weit. Das TLF 4000 kann jetzt offiziell in Dienst gestellt werden.

Die Feierlichkeiten finden dazu am Sonntag, den 15. April am Feuerwehrstützpunkt in Bieber statt. Los geht es vormittags um 11 Uhr mit einer ökumenischen Segnung durch Pfarrerin Sabine Ruf und Pfarrer Ryszard Bojdo.

Anschließend wird das Fahrzeug der Öffentlichkeit präsentiert. Auch für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Zum Mittagessen wird es ein schmackhaftes Angebot vom Grill geben, darunter Steaks, Würstchen und Pommes. An der Theke werden kühle Getränke serviert.

Foto zu Meldung: Fahrzeugeinweihung des TLF 4000

Jugendfeuerwehr unterstützt beim Umwelttag der Gemeinde Biebergemünd

(21.03.2018)

Deutschland soll ja Weltmeister im Müll trennen sein, wenn man jedoch in die Landschaft schaut, scheint dieser Titel mehr als fragwürdig. An Straßenrändern, in Gräben und immer wieder mitten in der Landschaft sind die fragwürdigen Hinterlassenschaften so mancher Umweltsünder zu entdecken. Seit über 20 Jahren kämpft die Gemeinde Biebergemünd jedes Jahr am Umwelttag mit einer Umweltaktion gegen die fragwürdige Praxis der Müllentsorgung an und die vielen Helfern sind dabei noch nicht arbeitslos geworden. „Wir entdecken immer wieder neue Stellen die neu vermüllt sind aber auch Altlasten“, erklärte Gemeindejugendwart Steffen Grob. Wie immer waren die Jugendfeuerwehren von Biebergemünd mit von der Partie. Auch die Angelsportvereine von Bieber, Kassel und Wirtheim und Mitglieder des NABU beteiligten sich an der Landschaftssäuberungsaktion, die so einiges zutage förderte. „Wir haben neben Kleinmüll zwei Weinflaschen, einen Mopedreifen der noch 10 Jahre Profil hatte und einen Blechfassdeckel, gefunden“, erklärten die Mitglieder der Roßbacher Jugendfeuerwehr. Mit einem Sack voll der unliebsamen Hinterlassenschaften kamen die Roßbacher dabei noch gut weg und strahlen. „Wir machen eben vorbeugenden Müllschutz. Lisa Freund und Ronja Kaiser hatten sich mit einer Gruppe der Jugendfeuerwehr Bieber den Parkplatz an der Flörsbacher Höhe vorgenommen, der mittlerweile immer mehr zum Müllabladeplatz verkommt. Etliche Säcke voll mit Plastikmüll und vier große Autoreifen, die mitten auf der benachbarten Wiese gelandet sind, waren hier die Ausbeute. Auf dem Festplatz in Bieber, der wie sich Gemeindejugendwart Steffen Grob entrüstete, sehr vermüllt war, konnte ein Schlüsselbund ans Tageslicht gefördert werden, der nun im Rathaus auf seinen Besitzer wartet. Auch in  Lanzingen zeigte sich eine ordentliche Ausbeute. Die Kasseler und Wirtheimer Jugendfeuerwehr der Wehr Nord hatten auch so einiges vorzuweisen, das am Ende in den Müllbehältern der Containerstationen landete, denn jedes Jahr wird wieder Müll entdeckt, der in den Vorjahren übersehen wurde. So lag jede Menge Wohlstandsmüll Richtung Eiserner Hand, wie einer der Jugendlichen berichtete und neben einer toten Katze in Kassel war der Weg vom Rewe zum Netto mit Jägermeisterflaschen gepflastert.

Nach drei Stunden auf den Spuren des Mülls sammelten sich die Jugendlichen im Gerätehaus Nord, wo Hunger und Durst gestillt werden konnte.

Gemeindejugendwart Steffen Grob freute sich, dass wieder alle Jugendfeuerwehren der Gemeinde an der diesjährigen Aktion teilgenommen haben, und begrüßte Bürgermeister Manfred Weber, so wie Bernd Samer den Umweltbeauftragten der Gemeinde und den 2. Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Sebastian Gimpel. Bürgermeister Weber ließ es sich nicht nehmen den Jugendlichen zu danken. „Der Umwelttag ist ein fester Bestandteil in unserem Jahresablauf und eures Wirkens“, erklärte Weber und bedankte sich auch bei Dr. Kowatsch und seiner Frau, denen als Privatleute eine saubere Landschaft sehr am Herzen liegt. „Für unsere Umwelt sind wir alle verantwortlich und das diese in Ordnung ist, davon hängt unsere Lebensqualität ab. Aber wie ihr immer wieder am Umwelttag feststellt, gibt es auch Mitmenschen, die mit unserer Umwelt nicht so sorgsam umgehen. Da werden Ding einfach so in der Landschaft entsorgt nach dem Motto, Autofenster auf und raus!“ All das gelte es zu verurteilen. Das sei eine Selbstbedienungsmentalität, die so nicht funktioniere. „Eurem Engagement zolle ich daher große Hochachtung und bedanke mich bei allen die hier mitmachen!“ Bei der Jugendfeuerwehr sei der Umwelttag seit Jahrzehnten ein fester Termin und es sei wichtig dass hier Flagge nach außen gezeigt werde, dass man sehe, hier engagierten sich junge Leute und Erwachsene.

Sebastian Gimpel bedankte sich im Namen der Gemeindebrandinspektion. „Werbt weiterhin für solche Sachen, dass ihr ein gutes Vorbild seid!“

Nach den Lobesworten durften sich die Helfer am Verpflegungsstand stärken. Bei der kalten Witterung hatten die es sich die wärmende Mahlzeit auch mehr als verdient.

 
Erschienen in der GNZ am 21.03.2018

Foto zu Meldung: Jugendfeuerwehr unterstützt beim Umwelttag der Gemeinde Biebergemünd

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Biebergemünd

(01.03.2018)

Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung trafen sich die Jugendfeuerwehren von Biebergemünd in der Biebertalhalle in Bieber. Dass die Jugendfeuerwehren in der Gemeinde einen großen Stellenwert haben zeigte das Interesse von politisch Verantwortlichen. So konnte Gemeindejugendwart Steffen Grob die Kreisbeigeordnete Sonja Senzel, den 1. Beigeordneten der Gemeinde Biebergemünd Bernhard Schum, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald, Sascha Kling Vorstandsmitglied der Kreisjugendfeuerwehr, so wie Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund begrüßen.

Die Jugendwehren in Biebergemünd entwickeln sich gut, mit aktuell 59 Mitgliedern, davon 40 Jungen und 19 Mädchen, wie Grob in seinem Jahresbericht aufzeigte. 17 Neueintritten standen 10 Austritte gegenüber. Davon wurden allerdings 7 Jugendliche in die Einsatzabteilungen übernommen. „Ich bekomme öfters gesagt, wir jammern auf einem sehr hohen Niveau und ich muss sagen, mit 59 Mitgliedern haben wir eine stabile Basis und über einen Zuwachs von sieben Mitgliedern können wir stolz und froh sein. Jedoch ist das der guten und intensiven Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren geschuldet“, gab der Gemeindejugendwart zu bedenken. Hier sei vor allem die Jugendwehr Nord zu erwähnen, mit 10 neuen Mitgliedern im letzten Jahr. „Wir dürfen uns auf keinen Fall ausruhen und das Thema Mitgliedergewinnung muss auch in Zukunft eines unserer zentralen Themen sein!“ Hier seien neben den Jugendfeuerwehren, alle Aktiven Feuerwehrkameraden und die politisch Verantwortlichen gefragt. „Mit sieben Übernahmen haben wir wieder einmal gezeigt, dass die Jugendfeuerwehr der wichtigste Grundpfeiler der Mitgliedergewinnung der aktiven Feuerwehren ist!“

Die Jugendwehr Bieber besteht zurzeit aus 19 Mitgliedern, Die Jugendwehr Breitenborn musste leider wegen Mitgliedermangel aufgelöst werden. In Lanzingen begeistern sich 8 Jugendliche für die Feuerwehr, die Wehr Nord hat 17 Mitglieder in der Jugendwehr und Roßbach zählt 8 Mitglieder.

Um den Nachwuchs auf den späteren Ernstfall vorzubereiten standen 3224 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 2444 Stunden allgemeine Jugendarbeit auf den Dienstplänen. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung engagieren sich die Jugendfeuerwehren auch für soziale Projekte. So stand die jährliche Weihnachtsbaumsammelaktion ebenso auf dem Terminkalender wie die Beteiligung an der Umweltaktion der Gemeinde. Auch bei diesem Einsatz nahmen alle Jugendfeuerwehren teil und befreiten markante Punkte in der Gemarkung von Müll und Unrat. Dass die Jugendlichen nicht nur eifrige Müllsammler waren, sondern auch in Sachen Straßensammlungen die Nase vorne haben zeigte eine Ehrung im Hessischen Landtag im Rahmen der Dankveranstaltung des Volksbunde Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Biebergemünder Jugendfeuerwehren erzielten hessenweit das beste Ergebnis.

Ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit sind die Wettbewerbe. die Jugendfeuerwehr Biebergemünd hatte alle Jugendfeuerwehren aus dem Unterverband Gelnhausen zum jährlichen Unterverbandswettbewerb eingeladen, der am Feuerwehrhaus Nord ausgetragen wurde. Dabei konnten die gemischten Mannschaften aus der Jugendfeuerwehr Lanzingen und Nord den 1. und 2. Platz belegen, gefolgt von der Wehr Roßbach auf dem 3. Platz. Die Jugendlichen aus Bieber folgten auf dem 4. Platz. Der jährliche Gemeindewettbewerb fand anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der dortigen Jugendfeuerwehr in Roßbach statt. Die vier Mannschaften aus Biebergemünd  überzeugten durch sehr gute Leistungen, dabei erreichte die gastgebende Mannschaft mit starken 1354 Punkten den ersten Platz.

Ein großes Thema war die Projektwoche in der Alteburgschule. „Hier nahmen wir als Feuerwehr von Biebergemünd teil. Thema dieser Woche war es, den Schülern das Thema Feuerwehr näher zu bringen“, erklärte Grob. Hierfür wurden diverse Konzepte für die einzelnen tage entwickelt, um den Schülern eine abwechslungsreiche und informative Woche zu bieten. „Dass diese Woche etwas gebracht hat sieht man an den Zahlen der Jugendfeuerwehr aus Biebergemünd Nord, die durch diese Projektwoche neue Mitglieder gewinnen konnte“, folgerte der Gemeindejugendwart.

In den Grußworten wurde allgemein die sehr gute Jugendarbeit in Biebergemünd gelobt. „Ihr erweist der Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr und der Gesellschaft einen großen Dienst“, lobte er Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald. „Die Politik ist angehalten sich für die Belange der Freiwilligen Feuerwehr einzusetzen, dass schließ selbstverständlich auch die Jugendfeuerwehr mit ein. Wir versuchen nach bestem Gewissen, euren Belangen und eurem Bedarf unter den gegebenen Voraussetzungen gerecht zu werden. Auch wenn nicht alles sofort erfüllbar ist, bemühen wir uns doch, dass die Rahmenbedingungen angemessen sind. Kompliment für euren Einsatz und ein dickes Dankeschön!“

Am Ende der Versammlung standen die Ehrungen, die Sascha Kling vornahm. Die Floriansmedaille Min Silber für 5-jährige Tätigkeit als Jugendwart wurde Nico Freund von der Wehr Bieber überreicht. as Pendant in Silber für 8-jährige Tätigkeit als Jugendwart erhielten Lisa Freund und Ronja Kaiser ebenfalls aus Bieber.

Die Jugendflamme stufe 1 erhielten Sebastian Hesse und Luca Strieder aus Bieber, so wie Lilly Herr, Mika Heinze, Lisa Geis und Janene Becker von der Wehr Nord. die Jugendflamme Stufe 2 erhielten Alexander Schüler und Ole Hänsel von der Wehr Nord.

 

Erschienen in der GNZ am 01.03.2018

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Biebergemünd

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd - Ehrungen und Beförderungen

(27.02.2018)

Auf großes Interesse seitens der politisch Verantwortlichen stieß die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren von Biebergemünd. Geschuldet war dies wohl dem gestörten Verhältnis zwischen Wehrführung und Rathaus, das sich im letzten halben Jahr abzeichnete. (Die GNZ berichtete). So konnte Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund die meisten Mitglieder des Gemeindevorstandes an der Spitze Bürgermeister Manfred Weber, ferner Mitglieder der Gemeindevertretung an der Spitze deren Vorsitzender Burkhard Steigerwald, die Fraktionsvorsitzenden von CDU, FWG,  und SPD Sebastian Buch, Herbert Richter und Berthold Schum, die Leiterin des Ordnungsamtes Jutta Hummel, so wie Kreisbrandinspektor Markus Busanni und den Ehrengemeindebrandinspektor Walter Lenz in der Biebertalhalle begrüßen.

Die Ergänzungswahl des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors musste auch im zweiten Anlauf mangels Kandidaten vertagt werden und wurde kurzerhand von der Tagesordnung gestrichen (siehe Bericht vom Montag).

Positiver dagegen fiel die Bilanz des Berichtsjahres 2017 aus. Hier konnte sich der Mitgliederstand um sieben Aktive auf 175 Mitglieder in der Einsatzabteilung verbessern. „Ein großes Problem ist immer noch die Tagesalarmierung. Wir haben zu wenige Feuerwehrleute in allen Ortsteilen, die in Biebergemünd arbeiten und für Einsätze von Montag bis Freitag zwischen 6 und 17 Uhr zur Verfügung stehen“, erklärte Freund. Der gute Ausbildungsstand der Biebergemünder Feuerwehren spiegelt sich in den Lehrgangsbesuchen wieder. Insgesamt wurden 94 Lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule absolviert. Eine fundierte Atemschutzausbildung ist überlebenswichtig und so fanden für die 59 Atemschutzgeräteträger 11 Atemschutzübungen in den Übungsstrecken Hanau und Langenselbold statt. 120 Einsätze mit 2281 Einsatzstunden mussten in 2017 bewältigt werden 17 Einsätze mehr als in 2016. 16 Mal wurden die Feuerwehren zu Bränden gerufen, des Weiteren zu 5 nachbarlichen Löschhilfen. Das Gros der Einsätze waren die 67 Hilfeleistungen. In die Standortausbildung wurden 5553 Stunden, für Wartung und Pflege der Fahrzeuge 1258 Stunden investiert. Insgesamt summierte sich der Aufwand für die ehrenamtliche Arbeit aller Feuerwehrangehörigen auf 16.045 Stunden.

Ferner ging Freund auf die Situation des Feuerwehrgerätehauses in Lanzingen ein, das vom technischen Prüfdienst im September 2016 auf Rot gesetzt wurde. „Das bedeutet unverzüglicher Handlungsbedarf“, so Freund. Im Juli 2017 ordnete Bürgermeister Weber eine Interimslösung an. Dabei wurde der Unterrichtsraum im Feuerwehrhaus Lanzingen zum Umkleideraum für Herren hergerichtet und der Clubraum im Dorfgemeinschaftshaus für die Aktiven und die Jugendfeuerwehr als Unterrichtsraum reserviert. „Das geht nicht auf Dauer“, bemängelte der Gemeindebrandinspektor. „Spätestens Herbst 2019 sollte die Feuerwehr an einem neuen Standort untergebracht sein!“ Im Winter letzten Jahres wurde der Standort für einen Neubaus gefunden, nun fordert Freund eine hohe Priorität für den Baufortgang. Eine Interimslösung von mehr als zwei Jahren könne den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten nicht zugemutet werden.

Neben dem Rückbau der veralteten Schlauchpflegeanlage im Stützpunkt in Bieber berichtete Freund über die Neubeschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr Roßbach. Hier griff der Förderverein mit 33.000 Euro tief in die Vereinskasse um das Fahrzeug zu finanzieren. Die Neubeschaffung eines TLF 4000 für die Wehr Bieber, an dem zurzeit die Ausbildung der Maschinisten und Führungskräfte läuft, verbessert die Schlagkraft der Wehr. Ferner steht eine Ersatzbeschaffung eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges für die Feuerwehr Biebergemünd Nord an, dessen Auslieferung für Juni geplant ist.

„Ohne die ehrenamtlichen freiwilligen Feuerwehrkameradinnen und –Kameraden ginge vieles nicht, um Gefahrensituationen in Biebergemünd erfolgreich abzuwehren. die Freiwillige Feuerwehr in den einzelnen Ortsteilen ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Rettungs- und Sicherheitswesens“, lobte der Vorsitzende der Gemeindevertretung in seinem Grußwort. „Ich darf ihnen versichern, dass wir wissen, wie hoch ihr Einsatz ist. Damit sie diese Aufgaben erfüllen können, müssen wir alles dafür tun, dass sich die technische Ausrüstung unserer Feuerwehren in Biebergemünd auf hohem Niveau befindet. Als Vorsitzender der Gemeindevertretung danke ich ihnen für ihre geleistete Arbeit!“

 

Neuaufnahmen, Ehrungen und Beförderungen

 

Neuaufnahmen

Wehr Breitenborn: Volker Bohlender, Hans Joachim Habersack

Wehr Lanzingen:   Matthias Krieg

 

Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr

Wehr Bieber: Nina Arazi, Celine Grippner

Wehr Roßbach: Jan Born

 

Beförderungen zu Feuerwehrmann – Frau

Wehr Bieber: Mareike Pfeifer, Patrick Stichel

Wehr Biebergemünd Nord: Kai Uwe Axt, Lucas Baumbach, Oliver Kling, Lorenzo

                                            Paterlini, Dieter Sonneborn

Wehr Lanzingen: Jascha Laska, Christian Pieke

Wehr Roßbach: Michael Rauch

 

Beförderung Oberfeuerwehrmann- Frau

Wehr Bieber: Deon Fischer, Marcel Kleinfeller, Silvia Krippner, Daniel Lenz, Tim Metzke,

                      Ruben Schlindwein, Björn Senzel

Wehr Biebergemünd Nord: Enrico Reitz, Marie Schmitz

Wehr Lanzingen: Niklas Reitz, Lukas Schick

 

Beförderung Hauptfeuerwehrmann

Wehr Biebergemünd Nord: Yannick Schum

 

Beförderung Oberlöschmeister

Wehr Bieber: Matthias Meyer

Wehr Roßbach: Phillipp Tobisch

 

Beförderung Hauptlöschmeister

Wehr Roßbach: Steffen Koch

 

Beförderung Brandmeister

Biebergemünd Nord: Ottmar Walter

 

Beförderung Oberbrandmeister

Wehr Nord: Thomas Salmon

 

Übernahme in die Ehren- und Altersabteilung

Wehr Biebergemünd Nord: Bernd Schmitt, Helmut Seitz

 

Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Gold für 30 Jahre

Wehr Roßbach: Andreas Krick

 

Brandschutzehrenzeichen am Bande in Silber 25 Jahre aktive Dienstzeit

Wehr Bieber: Kai Firle

Wehr Roßbach: Mario Born, Uwe Metzke

 

Brandschutzehrenzeichen am Bande in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit

Wehr Breitenborn: Robert Kalbfleisch

Wehr Roßbach Thomas Weigand1

 

Anerkennungsprämie der Gemeinde Biebergemünd

Für aktive Dienstzeit von 15 Jahren

Wehr Bieber, Steffen Grob, Wilfried Petersen

Wehr Lanzingen, Sören Koller

Wehr Roßbach: Florian Amberg

 

Für aktive Dienstzeit von 25 Jahren

Wehr Biebergemünd Nord: Thomas Schlegel

 

Für aktive Dienstzeit von 35 Jahren

Wehr Bieber: Artur Meister

Wehr Breitenborn: Klaus Weimer

Wehr Biebergemünd Nord: Heinz Ziegler

 
Erschienen in der GNZ am 27.02.2018

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd - Ehrungen und Beförderungen

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd

(26.02.2018)

„20.000 Stunden, die hier im Gemeindegebiet von Biebergemünd  in 2017 von den Freiwilligen Feuerwehren geleistet wurden sind eine stolze Zahl. Das sind 175 Menschen, die sich ehrenamtlich übermäßig für die Allgemeinheit einsetzen“, erklärte Kreisbrandinspektor Markus Busanni anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren von Biebergemünd, die in der Biebertalhalle stattfand. Die Feuerwehr stelle einen ganz wichtigen Faktor innerhalb der Gemeinde dar. Hierbei bescheinigte Busanni den Biebergemünder Brandschützern, eine hervorragende technische Ausrüstung, einen modernen Fuhrpark und bis auf Lanzingen, auf hervorragend ausgestattete Feuerwehrgerätehäuser, um das Biebergemünd so manche Gemeinde beneide.

Die stolze Mitgliederzahl der Aktiven und die Top Ausrüstung konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Führungsebene gewaltig kriselt. Am 31. Mai 2017 kündigte Markus Staab sein Beschäftigungsverhältnis als Sachbearbeiter für Brand- und Katastrophenschutz bei der Gemeinde und trat auch von seinem Ehrenamt als Stellvertretender Gemeindebrandinspektor zurück. Seitdem ist der Stellvertreterposten unbesetzt. „Die Gründe seiner Kündigung und seinem Rücktritt wurden leider von der Führung des Rathauses und des Gemeindevorstandes bis heute nicht richtig aufgearbeitet“, erklärte Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund. „Bei der Besetzung der vakanten Sachbearbeiterstelle für den Brand- und Katastrophenschutz wurden viele Fehler durch die Führung des Rathauses und des Gemeindevorstandes gemacht. Hätte man die Führung der Feuerwehr von Biebergemünd bei allen Gesprächen mit eingezogen und nicht ausgeschlossen, wäre die jetzige Situation vermeidbar gewesen. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Führung der Feuerwehr kein anständiges Vertrauen mehr in die vorab erwähnten. Das zeigt sich besonders bei der Besetzung der vakanten Stelle des Stellvertretenden Gemeindebrandinspektors“, prangerte Freund an. In einer eigens anberaumten Versammlung am 27. Oktober konnten hierfür keine Freiwilligen gefunden werden und auch in der jetzigen Versammlung musste der Punkt der Wahl eines Stellvertreters von der Tagesordnung genommen werden. „Nachdem die Stelle seit dem 1.1. 2018 nicht mehr besetzt ist, muss sie nun gesetzlich mit Zwang bis zum 28. 2. 2018 besetzt werden“, erklärte Freund. Mittlerweile war die Situation so verfahren, dass sogar der Rücktritt von Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund  und seines 2. Stellvertreters Thomas Petrausch im Raum stand.

Das Thema wurde von uns aufgenommen, um das in der Vergangenheit gute Verhältnis wieder herzustellen“, erklärte der Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald. Unter dieser Situation sei leider auch ein Bruch zu den politischen Gremien entstanden. In mehreren Sitzungen der Beteiligten sei dieses Thema intensiv behandelt worden. „Wir konnten uns ein umfangreiches Bild von der Gesamtsituation machen. sie Herr Bürgermeister Weber haben zu dieser negativen Situation beigetragen. Deshalb erwarten wir heute Abend  von ihnen, dass sie dafür die politische Verantwortung übernehmen und sich dazu erklären. Weiterhin möchten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr so wie die ehrenamtlichen Mitglieder der politischen Gremien von ihnen wissen, wie sie das gestörte Verhältnis zur Freiwilligen Feuerwehr wieder herstellen wollen“, wandte sich Steigerwald an den Bürgermeister.

Der gab zu, dass im letzten halben Jahr nicht alle so optimal gelaufen sei. „Dafür entschuldige ich mich und versichere, dass die Zusammenarbeit in Zukunft an erster stelle steht. Ich richte erneut den Appell an diejenigen, die die Voraussetzungen für den Eintritt in die Gemeindebrandinspektion erfüllen“, so Weber. Bisher habe er mit allen betroffenen gesprochen um sie zu aktivieren, jedoch ohne Erfolg. „Es ist mit Sicherheit die schlechteste Lösung, wenn man jemand dazu zwingt, tragen sie bitte nicht dazu bei, dass es zu dieser Maßnahme kommt“, appellierte Bürgermeister Weber.

„Ich muss ganz klar sagen, in der nächsten Woche ist die 8-Wochen Frist um, die dann die Stellenbesetzung fordert. Für mich ist das ärgerlich, da wir dieses Manko schon lange haben. Lieber Gemeindevorstand, in der nächsten Woche müssen wir uns wiedersehen, weil wir diese Thema für alle zufriedenstellend abschließen müssen“, erklärte der Kreisbrandinspektor, der auch ein Signal an die jungen Führungskräfte forderte, um in Zukunft wieder ein sauberes Fahrwasser zu finden.

 
Erschienen in der GNZ am 26.02.2018

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Bieber

(09.02.2018)

In diesem Jahr musste die Jugendfeuerwehr Bieber gehörig Federn lassen. Ihr Mitgliederstand schrumpfte von 21 auf 17 Köpfe.  Der Aderlass von Jugendlichen hatte aber einen äußerst positiven Effekt und zeigte den eigentlichen Sinn einer guten Arbeit in der Jugendfeuerwehr. „Alle fünf Ausgeschiedenen wurden im Berichtsjahr in die Einsatzabteilung der aktiven Wehr übernommen, die damit die Früchte einer guten Jugendarbeit ernten konnte“, verkündete Jugendgruppenleiter Lukas Hanselmann anlässlich der Jahreshauptversammlung der Bieberer Jugendfeuerwehr.

Die orientiert sich am Vorbild der Großen und so konnte der Jugendgruppenleiter auch besondere Gäste begrüßen. Allen voran Bürgermeister Manfred Weber, weiter den Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor und Wehrführer Thomas Petrausch, den stellvertretenden Wehrführer Michael Seitz, den Gemeindejugendwart Steffen Grob und seine Stellvertreterin Julia Schmidt, so wie den 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Markus Hanselmann, so wie dessen Stellvertreter Christian Schäfer.

Neben dem Mitgliederstand ging Lukas Hanselmann auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Als Überschrift stand, „Es war ein erfolgreiches Jahr für unsere Jugendfeuerwehr!“ Mit drei Mädchen und 13 Jungen startet, in einem Durchschnittsalter von 13 Jahren, nun eine recht junge Truppe in die nächsten Jahre, um sich für den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr vorzubereiten. „Wir dürfen uns nicht ausruhen und müssen uns auch weiter mit dem Thema Mitgliedergewinnung beschäftigen“, appellierte Hanselmann, dem alle Anwesenden ihre Unterstützung zusagten.

632 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 822 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurden im Berichtsjahr von der Jugendfeuerwehr Bieber geleistet. „Wir sind eine aktive Jugendfeuerwehr und unsere Jugendarbeit deckt eine große Bandbreite ab“, verkündete Hanselmann. Die zeigt sich nicht nur an Übungen an verschiedenen Objekten und Unterrichten nach Feuerwehrdienstvorschriften oder Unfallverhütung und Fahrzeug- und Gerätekunde, sondern auch bei der alljährlichen Weihnachtsbaumsammelaktion, den Haussammlungen der Jugendsammelwoche und für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die Teilnahme am Umwelttag, Mitgestaltung der Ferienspiele, Spielabende und gemeinsamem Kochen.

Das zweite Quartal stand ganz im Zeichen der Wettbewerbe. Beim Unterverbandswettbewerb in Biebergemünd Nord waren die Leistungen auf einem guten Niveau. Am Gemeindewettbewerb in Roßbach erreichte die Bieberer Mannschaft den zweiten Platz. Sebastian Hesse und Luca Strieder konnten die Jugendflamme der Stufe 1 ablegen. Am Ende des Jahresberichtes stand der Dank an den Feuerwehrvorstand und die Jugendwarte für die Unterstützung im vergangenen Jahr.

„Freiwilligen Feuerwehrdienst zu leisten ist auch für Jugendliche eine besondere Herausforderung und ein besonderer Ansporn weiter zu lernen und sich weiter zu entwickeln“, erklärte Bürgermeister Manfred Weber in seinem Grußwort. Ihr habt euch entschlossen schon in jungen Jahren der Feuerwehr beizutreten, dazu beglückwünsche ich euch. Damit bringt ihr zum Ausdruck, dass ihr euch für die Allgemeinheit und das Allgemeinwohl einsetzten wollt!“ Durch zahlreiche Aktionen sehe man hier wie sich junge Leute engagierten. „Ihr seid ganz wertvolle Mitglieder der Gesellschaft die wir brauchen“, lobte Weber das Engagement. Man habe allen Grund stolz auf die Jugendfeuerwehr zu sein, die die Basis dafür sei, dass man auch in Zukunft eine schlagkräftige Feuerwehr in der Gemeinde habe.

Der Stellvertretende Gemeindebrandinspektor Thomas Petrausch bezog sich auf den aktuellen Mitgliederstand, mit 16 an und für sich eine ganze Menge und sagte für die Gemeindebrandinspektion und als Wehrführer die Unterstützung in der Mitgliederwerbung zu. „Wir sind stolz auf unsere Jugendfeuerwehr und das schon seit Jahren!“ Es sei ein großartiger Erfolg, wenn man sehe, wie viele Jugendfeuerwehrleute bei ihrem Ausscheiden in die Einsatzabteilung übergingen. „In einem Jahr waren es schon einmal zehn!“

Nach den positiv stimmenden Grußworten folgte der Bericht des Kassenwartes Luca Strieder. Größere Einnahmen gab es in der Jugendsammelwoche, bei der Weihnachtsbaumsammelaktion und durch einen Zuschuss der Gemeinde. Auf der Ausgabenseite schmälerten ein Posten Werbekugelschreiber, Weihnachtsgeschenke und Verpflegungskosten bei Wettkämpfen die Jugendkasse, die mit einem leichten Plus ins neue Jahr startet. Kassenprüfer Philipp Freund bestätigte eine ordentliche Kassenführung worauf der Jugendausschuss einstimmig entlastet wurde.

Alle Jahre dreht sich bei der Jugendfeuerwehr das Wahlkarussell und so hatten Bürgermeister Manfred Weber und Thomas Petrausch alle Hände voll zu tun den Berg an Stimmzetteln auszuzählen. Jugendgruppenleiter Lukas Hanselmann konnte sich auf seinem Posten gegen starke Konkurrenz behaupten wobei er sich mit Philipp Freund an einen neuen Stellvertreter gewöhnen muss. Neuer Gruppenführer wurde Len Tom Bonhard. Da Luca Strieder keine größeren Löcher in die Jugendkasse gerissen hat, durfte er weiterhin die Gelder verwalten. Luis Gertenbach ist neu in das Amt des Kassierers gewählt worden. Als 1. Schriftführer ist Sebastian Hesse wiedergewählt worden, den, neu im Amt, Laura Hanselmann als Stellvertretende Schriftführerin unterstützt. Weber dankte am Ende allen die bereit waren Führungsaufgaben zu übernehmen.

 

Erschienen in der GNZ am 09.02.2018

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Bieber

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieber - Ehrungen

(02.02.2018)

Bei seiner  Begrüßung, anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieber, konnte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Markus Hanselmann auf einen vollen Saal blicken. Neben den Mitgliedern der Ehren- und Altersabteilung begrüßte er besonders Bürgermeister Manfred Weber, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald, in Vertretung des Landrats die Kreisbeigeordnete Sonja Senzel, für die SPD Fraktion in der Gemeindevertretung Walter Friedrich, die FWG vertrat Bernhard Schum. Ferner begrüßte Hanselmann Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund, so wie den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Karl-Heinz Rothländer.

Schnell waren die Grußworte der Kreisbeigeordneten Sonja Senzel gesprochen. Diese war trotz starker Erkältung gekommen. „Es war mir trotz angeknackster Gesundheit sehr wichtig hierher zu kommen, um den Dank des Landrats für die geleistete Arbeit auszusprechen!“ Mit den Worten eines früheren Landrats, „hier ist der Scheck und ich bin weg“, bat sie um Nachsicht, dass sie gleich nach Hause müsse. Der Ansteckungsgefahr entronnen konnte die Versammlung ihren gewohnten Verlauf nehmen. Hier standen vor allem die Rechenschaftsberichte, aber auch Ehrungen im Vordergrund.

Der Bericht des 1. Vorsitzenden zeigte einen stabilen Mitgliederstand von 334 Personen. Zwei Neuzugängen in der Einsatzabteilung standen drei Verluste bei der Jugendfeuerwehr gegenüber. Die Ehren- und Altersabteilung wuchs um ein Mitglied auf 10 Personen. Die Vereinsaktivitäten zielten darauf ab die Kameradschaft zu fördern, so zählte Hanselmann die Teilnahme am Benefizlauf der Multiplen Sklerose Gesellschaft am Bieberer Schwimmbad auf. Ferner einen Dienst beim Frühjahrskonzert der Biebertaler Musikanten. Der Familientag am Stützpunkt fand guten Zulauf, bei den Ferienspielen der Gemeinde konnten 30 Kinder im Stützpunkt begrüßt werden. Der Kameradschaftsabend stand ganz im Zeichen eines Lakefleischessens. Der Sportverein wurde an der Kerb mit einem Thekendienst unterstützt. Herausragendes Ereignis war der Tag der offenen Tür der im September stattfand. Menschenkickerturnier, Hallenstimung mit der Feierabänd, musikalischer Nachmittag mit den Biebertaler Musikanten und Informatives rund um die Feuerwehr boten vielen Besuchern Kurzweil. Am Ende des Jahres belohnte die Traditionelle Weihnachtsfeier für die Mühen des Jahres.

Der Feuerwehrverein zählt nicht nur eine stolze Mitgliederstatistik, sondern wirtschaftet auch gut mit dem Vereinsvermögen, wie Kassenwart Mathias Meier verkündete. Er zeigte eine Kassenlage mit leichtem Plus auf, wobei er für die diesjährige Weihnachtsfeier das meiste Geld locker machen musste.

Kassenprüfer Walter Stichel fand die Kasse in einwandfreiem Zustand und hatte keine Beanstandungen zu vermelden. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte daraufhin einstimmig.

Am Ende der Versammlung stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Für 10-jährige Mitgliedschaft wurde Nico Freund mit einer Ehrennadel ausgezeichnet. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Markus Arazi, Stefan Kretz, Karl-Heinz Neider und Rudolf Steinbach die Ehrennadel in Silber. Hans Otto Köhler erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft die Ehrennadel des Feuerwehrvereins in Gold. Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft blickt Horst Kohl zurück. Er erhielt als Dank für seine Treue einen Präsentkorb. Mit den Worten, „jetzt kommt mit 60 Jahren eine ganz schöne Hausnummer“, rief Hanselmann Hermann Beck, Otto Hillenbrand, Paul Köhler, Walter Kriegsmann und Erich Schäfer auf. Alle fünf seien nicht nur treue Mitglieder des Feuerwehrvereins sondern hätten auch früher aktiven Dienst in der Feuerwehr geleistet, lobte Hanselmann das Engagement bei der Überreichung der Urkunden und Präsentkörbe.

Über die Grußworte und Berichte und Entwicklung der Einsatzabteilung werden wir gesondert berichten.

 
Erschienen in der GNZ am 02.02.2018

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieber - Ehrungen

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieber

(31.01.2018)

Auf großes Interesse stieß die Jahreshauptversammlung de Freiwilligen Feuerwehr Bieber.

„Trotz aller äußeren Umstände wie demografischer Wandel, Verschlechterung der ländlichen Infrastruktur, fehlende Arbeitsplätze ist die Feuerwehr Bieber nach wie vor gut aufgestellt“, erklärte der Stellvertretende Wehrführer Michael Seitz in seinem Jahresbericht. Dies sei vor allem begründet in einer guten Ausstattung, die in den letzten Jahren durch die politischen Gremien aufrechterhalten und weiter verbessert worden sei. Während sich die Einsatzabteilung der Bieber Feuerwehr keine Sorgen um Mitgliederzahlen machen muss, derzeit zählt die Einsatzabteilung 61 Aktive, so macht sich Seitz jedoch Gedanken um die Führungsebene. „Seit einigen Jahren ist das Phänomen zu beobachten, dass junge Menschen nicht mehr bereit sind Führungsaufgaben wahrzunehmen. die Folge ist, dass die Führungskräfte in den Ämtern immer älter werden, weil der Nachwuchs mit neuen Impulsen fehlt. Hier ist dringend Handlungsbedarf gefordert dieser Entwicklung entgegenzutreten, um auch zukünftig die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr im ländlichen Raum zu gewährleisten“, wandte sich Seitz an die anwesenden Kommunalpolitiker.

Zuvor zeigte er eine positive Jahresbilanz auf. Die Einsatzabteilung wuchs um zwei Mitglieder. Die positive Jugendarbeit bilanzierte sich in der Übernahme von fünf Mitgliedern aus der Jugendfeuerwehr.

Das zweite Jahr in folge war ein eher ruhiges Einsatzjahr wie die Statistik zeigte, mit 44 überwiegend kleineren Einsätzen und 782 Einsatzstunden. Davon neun kleinere Brände. An 21 Dienstabenden wurde theoretisches Wissen vermittelt. An 21 Dienstabenden wurden Übungen an verschiedenen Objekten in Bieber durchgeführt. Wie wichtig die Atemschutzausbildung ist, zeigte dass im vergangenen Jahr 11 Atemschutzübungen angesetzt waren. „Die Feuerwehr Bieber hat 26 gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Der Atemschutz ist die Basis für jede Feuerwehr. Ohne aus- und fortgebildete Atemschutzgeräteträger kann jede Feuerwehr abgemeldet werden.  Im Main-Kinzig-Kreis sind wir da in der Champions-League und eine Vorzeigefeuerwehr in Anzahl und Ausbildung. Das zeigt auch die Lehrgangstatistik, die 38 besuchte Lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule aufzeigte.

Größtes Ereignis des vergangenen Jahres war die Fahrzeugbeschaffung eines TLF 4000. Damit konnten nun die gesetzlichen Anforderungen der Feuerwehrorganisationsverordnung erfüllt werden. „Derzeit laufen die Einweisung- und Schulungsmaßnahmen, wo insbesondere die 19 Maschinisten intensiv in der Handhabung des TLF 4000 geschult werden“, erklärte Seitz.

In seinem Grußwort verwies  Bürgermeister Manfred Weber auf die gute technische Ausstattung der Stützpunktfeuerwehr Bieber. Dazu trage auch die Anschaffung des neuen TLF 4000 bei. Des Weiteren habe die Gemeinde durch den Rückbau der ehemaligen Schlauchpflegeanlage notwendigen Lagerraum geschaffen. „Das alles trägt dazu bei ihre Arbeit weiter zu Verbesserungen“, so Weber. Auch dank guter Jugendarbeit sei die Feuerwehr personell gut ausgestattet. „Wir alle wissen, dass sie mit ihrem Einsatz und ihren Ideen für die Sicherheit und das Wohlergehender Bürgerinnen und Bürger beitragen. Auch 2018 gibt es neue Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben“, schloss Weber.

„Im Ehrenamt oder im Berufsleben, überall gilt, die Welt lebt von den Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“, sagte der Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald. „Wir alle müssen uns im Klaren sein, dass es keine Selbstverständlichkeit ist anderen in Not zu helfen. Unser Dank gilt ihnen für ihren großartigen Einsatz zum wohl von ganz Biebergemünd!“

Der Stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Karl-Heinz Rothländer ist auch gleichzeitig Mitglied des Fördervereins der Feuerwehr Bieber. „Es war beeindruckend die Jahresberichte zu hören. Die Feuerwehr Bieber ist gut aufgestellt, aber es kommt nicht von selbst!“ Rothländer dankte im Namen des Kreisverbandes, dass in im Bieberer Stützpunkt immer wieder verschiedene Lehrgänge stattfinden können. „Bieber war und ist eine immer verlässliche Feuerwehr, die den Kreisfeuerwehrverband unterstützt hat!“ In der Gesellschaft müsse ankommen, dass die Feuerwehrleute nicht einem Hobby nachgingen, sondern für die Gemeinschaft da seien, wie auch der drastische Tod zweier junger Feuerwehrleute bei den jüngsten Sturmeinsätzen im Frühjahr dramatisch gezeigt habe.

 

Erschienen in der GNZ am 31.01.2018

 

Foto zu Meldung: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bieber

Weihnachtsbaumsammelaktion der Biebergemünder Jugendfeuerwehren

(17.01.2018)

Macht Biebergemünd frei von altem Nadelfils“, hieß es am vergangenen Samstag. Es war wieder einmal die Weihnachtsbaumsammelaktion der Biebergemünder Jugendfeuerwehren angesagt, die wie jedes Jahr dafür sorgen, dass das ausgediente Tannengrün einer fachgerechten Entsorgung zugeführt wird. Schon früh am Morgen fanden sich die Jugendfeuerwehren von Wirtheim, Kassel, Lanzingen, Roßbach und Bieber im Feuerwehrstützpunkt Bieber ein, um sich vor der Arbeit erst einmal zu stärken. Nach dem sich im vergangenen Jahr die Roßbacher Brandschützer für das Frühstück zuständig zeigten, waren nun die Bieberer an der Reihe, die hatte sich in der Feuerwehrküche ordentlich angestrengt und im Foyer ein schmackhaftes Frühstücksbuffet aufgebaut, das keine Wünsche offen ließ. Die 50 Jugendlichen langten ordentlich zu, wobei Kakao und Nutella die bevorzugten Sattmacher waren. Zucker sorgt bekanntlich für eine gute Verbrennung und so konnte man sich gut gestärkt in die Morgenkühle wagen.

Bevor es losging begrüßte Gemeindejugendwart Steffen Grob die Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern. Besonders freute er sich Bürgermeister Manfred Weber, den Gemeindbrandinspektor Hartmut Freund und Bernd Samer von der Gemeindeverwaltung begrüßen zu können. Letzterer koordiniert die Sammelaktion und sorgt für die Verwertung des ausgedienten Weihnachtsgrüns.

Das Jahr beginnt und die Jugendfeuerwehr führt wieder die Weihnachtsbaumsammelaktion durch“, eröffnete Bürgermeister Manfred Weber seine Ansprach. Dabei betonte er, dass die Weihnachtsbaumsammelaktion, so wie der Umwelttag, eine gute Einrichtung für die Jugendfeuerwehren in Biebergemünd geworden seien. Leider sei dies in diesem Jahr durch einen kleinen Wermutstropfen getrübt, da die Jugendfeuerwehr Breitenborn mangels Mitglieder nicht mehr existiere und somit in Breitenborn keine Bäume mehr gesammelt würden. „Mittlerweile wartet die Bevölkerung auf euch und mit dieser Aktion dient ihr auch dem Umweltschutz, denn die Entsorgung der Weihnachtsbäume ist eine wichtige Sache“, meinte der Rathauschef, sonst würden sie sicher in die Landschaft fliegen.  „Danke, dass sie auch in diesem Jahr wieder bereit seien die Bäum einzusammeln. „Rast dabei nicht unkontrolliert hin und her, damit auf der Straße nichts passiert und habt viel Spaß dabei, vielen Dank für diese Aktion“, so Weber am Ende seiner kleinen Ansprache.

Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund freute sich auf eine stattliche Anzahl an Jugendfeuerwehrmitgliedern blicken zu können. „Das ist Nachwuchs für uns. Ich wünsche euch bei allen Aktionen, die ihr in diesem Jahr macht viel Spaß und was für euch wichtig ist, dass die Kasse klingelt und für euch hinterher was optimales rauskommt damit ihr euere Jugendkasse füllt“, erklärte Freund. Dann konnte es endlich losgehen. Die Jugendlichen strömten in ihren einzelnen Ortsteilen aus, um die Nadelgewächse einzusammeln und dafür einen kleinen Obolus zu kassieren. Unterstützung dabei gab es natürlich von den aktiven Feuerwehrleuten, schließlich braucht man ja Fahrzeug und Anhänger, um die Last abzutransportieren. Die Bäume kamen dann auf den Schredderplatz der Gemeinde, wo sie rasch in handliche Stückchen zerlegt wurden. Im Anschluss an die Aktion gab es in den einzelnen Gerätehäusern noch ein gemeinsames Mittagessen.

 

Erschienen in der GNZ am 17.01.2018

Foto zu Meldung: Weihnachtsbaumsammelaktion der Biebergemünder Jugendfeuerwehren


Veranstaltungen

10.05.​2018
10:00 Uhr
Familientag der Freiwilligen Feuerwehr Bieber
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19.05.​2018
10:00 Uhr
Gemeindejugendfeuerwehrwettkampf
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15.12.​2018
18:30 Uhr
Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bieber
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