Freiwillige Feuerwehr Biebergemünd - Bieber

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Michael Seitz

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Aktuelle Meldungen

Ehrungen und Neuaufnahmen anlässlich der außerordentlichen Hauptversammlung der FF Biebergemünd

(01.11.2017)

Anlässlich der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehren von Biebergemünd galt es neben den Neuwahlen (die GNZ berichtet) zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zu überreichen. In seinem Grußwort gratulierte der Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald Thomas Petrausch zu seiner Wahl zum 1. Stellvertretenden Gemeindebrandinspektor und lobte den Einsatz der Aktiven Feuerwehrleute. „Mit der 112 verbindet sich ihr Engagement“, erklärte Steigerwald angesichts der internationalen Notrufnummer. „Ganz gleich, ob es sich um eine Ölspur handelt, oder um die Bekämpfung eines Großbrandes, mit dem Anruf in der Leitstelle, eben unter 112, beginnt in aller Regel ihr Ehrenamtlicher Einsatz. Wenn andere raus laufen, laufen sie hinein. Ihnen zu danken, im Namen aller Mitglieder der Gemeindevertretung und aller hier lebenden Bürgerinnen und Bürger, ist mir ein besonderes Anliegen. In den Biebergemünder Feuerwehren, sind viele Freunde der hier in unserer Gemeinde lebenden Menschen im Einsatz. Denn wenn sie bereit sind, sich selbst, im Zweifel auch ihre körperliche Versehrtheit, einzubringen, für Personen-  und Sachwerte, dann hat diese Einsatzbereitschaft etwas mit bürgerlichem Engagement im wahrsten Sinne des Wortes zu tun“, erklärte Steigerwald. „Sie können davon ausgehen, dass wir alle um den Wert ihres Einsatzes für das Gemeinwesen in unserer Gemeinde Biebergemünd wissen und dies anerkennend schätzen. Die Menschen in der Gemeinde Biebergemünd wissen, dass sie sich auf die Feuerwehrleute verlassen können. Aber ich möchte, dass die Mitglieder der Feuerwehren auch wissen, dass sie sich auf die Gemeinde verlassen können“, erklärte Steigerwald am Schluss seines Grußwortes.

Kreisbrandinspektor Markus Busanni sagte Dank für den Dienst in der Gemeinde Biebergemünd und den überörtlichen Einsatz. „Es macht Spaß mit den Feuerwehrkameraden aus Biebergemünd zusammenzuarbeiten. Busanni lobte den guten Zustand der Feuerwehrhäuser und Gerätschaften in der Gemeinde. Aber was sei eine Feuerwehr ohne die Menschen. Letztendlich müsse der Geist in die Feuerwehrhäuser Einzug halten. In diesem  Sinne lobte Busanni langjährige Feuerwehrangehörige als Vorbilder und überreichte entsprechende Auszeichnungen. Für 20-jährige aktive Dienstzeit wurde Joachim Schmidt aus Breitenborn mit der Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Michael Schöppner aus der Wehr Bieber erhielt für 25 Jahre ehrenamtlichen Dienst das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande des Hessischen Ministerpräsidenten.

Neben den Auszeichnungen gab es noch etliche Anerkennungsprämien für langjährigen aktiven Dienst in einer Einsatzabteilung

Bürgermeister Manfred Weber überreichte Urkunden für eine aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung von 10 Jahren an Lisa Freund und Ronja Kaiser aus Bieber, so wie Sebastian Fingerhut aus Biebergemünd-Nord verbunden mit einer Geldprämie des Landes Hessen in Höhe von 100 Euro.

Für eine aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung von 25 Jahren an Thorsten Hanselmann und Dietmar Rieth aus Bieber, Mario Born und Uwe Metzke aus Roßbach verbunden mit einer Geldprämie der Gemeinde Biebergemünd in Höhe von 200 Euro.

Für eine aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung von 30 Jahren an Andreas Wessely aus Bieber verbunden mit einer Geldprämie des Landes Hessen in Höhe von 500 Euro.

Für eine aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung von 35 Jahren an Thomas Petrausch aus Bieber verbunden mit einer Geldprämie des Landes Hessen in Höhe von 500 Euro.

Die höchste Anerkennungsprämie des Landes Hessen in Höhe von 1000 €, für eine aktive Dienstzeit in einer Einsatzabteilung von 40 Jahren, erhielt Robert Kalbfleisch aus Breitenborn.

Ferner freuten sich die Einsatzabteilungen über mehrer Neuaufnahmen, so konnte Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund Maximilian Werth in die Einsatzabteilung der Wehr Bieber aufnehmen, so wie Finja Naumann und Sebastian Pilz in die Wehr Nord. Aus den Jugendfeuerwehren wurden Mareike Pfeifer aus Bieber, Jascha Laska aus Lanzingen und Lorenzo Paterlini von der Wehr Nord in ihre Einsatzabteilungen übernommen.

Foto zu Meldung: Ehrungen und Neuaufnahmen anlässlich der außerordentlichen Hauptversammlung der FF Biebergemünd

Außerordentliche Versammlung der Feuerwehr Biebergemünd - Ergänzungswahlen zum stv. Gemeindebrandinspektor

(30.10.2017)

Zur einer außerordentlichen Versammlung der Freiwilligen Feuerwehren von Biebergemünd mit Ergänzungswahlen hatte Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund eingeladen. Die Versammlung war notwendig geworden, da der 1. Stellvertretende Gemeindebrandinspektor Markus Staab als Sachbearbeiter Brandschutz bei der Gemeinde Biebergemünd gekündigt hatte, um wieder in seinen alten Beruf zurückzukehren und gleichzeitig um die Entlassung  aus einem Amt als Stellvertreter bat. Stabs Rückzug wurde von allen bedauert. In der Versammlung wurde der 2. Stellvertretende Gemeindebrandinspektor Thomas Petrausch zum 1.Stellvertreter gewählt. Der Posten des 2. Stellvertreters konnte nicht mehr besetzt werden.

Eingangs der Sitzung konnte Freund 104 der 171 aktiven Mitglieder der Feuerwehren von Biebergemünd begrüßen. Besonders begrüßte er Bürgermeister Manfred Weber, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald, die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung, so wie Kreisbrandinspektor Markus Busanni.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Bürgermeister Weber als Wahlleiter wurde und Kreisbrandinspektor Busanni als Wahlhelfer benannt. Die Beiden sind in dieser Funktion eine eingespieltes Team und so ging die Wahl des 1. Stellvertreters per Handabstimmung innerhalb weniger Minuten über die Bühne. Für den Vorschlag Thomas Petrausch stimmten 101 aktive Feuerwehrleute. Drei enthielten sich der Stimme. Da jetzt der Posten des 2. stellvertretenden Gemeindebrandinspektors frei war, musste auch hierfür eine Ergänzungswahl stattfinden. Keiner der vier vorgeschlagenen Kandidaten war jedoch bereit den Posten anzunehmen, er blieb an diesem Abend unbesetzt. „Eine unbefriedigende Situation“, kommentierte Weber.

Bei seinen Grußworten führte Bürgermeister Manfred Weber an, dass die Feuerwehr in Biebergemünd die mit Abstand größte Gruppe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Biebergemünd sei. „Die Aufgaben der Feuerwehren sind heute sehr vielschichtig  und umfangreich, um dies alles zu bewältigen brauchen sie eine gute und umfangreiche Ausbildung. Ich kann feststellen, dass wir hier einen sehr guten der Ausbildungsstand erreicht haben. Weber sprach seinen Dank und die Anerkennung für den Beistand der Einsatzkräfte für die Bevölkerung der in vielen Situationen geholfen wurde. „Es ist aber auch erforderlich, dass sich immer wieder Personen bereit erklären hier Führungspositionen zu übernehmen“, so Weber. „Diese Kameraden leisten einen nochmals höheren Dienst für unsere Gesellschaft. Es gehört viel Idealismus dazu, neben dem beruflichen Alltag zusätzlichen Dienst in der Feuerwehr zu übernehmen. Weber führte an, dass Petrausch in diesem Metier kein Neuling mehr sei und lobte dessen Einsatz. „Zur Besetzung des 2. Stellvertreters werde auch ich mich einsetzen eine kompetente Person überzeugen zu können diese Stelle einzunehmen“, versprach Weber. Auch die Stelle des Sachbearbeiters für Brand- und Katastrophenschutz bei der Gemeinde solle baldmöglichst wieder besetzt werden.

Kreisbrandinspektor Markus Busanni bedauerte ebenfalls dass die Stelle des 2. stellvertretenden Gemeindebrandinspektors an diesem Abend nicht besetzt werden konnte. „Da müssen sich Wehrführung und Gemeindebrandinspektion noch einmal zusammensetzen. Ab 1. Januar ist die Stelle definitiv frei, dann muss der Posten nach Gesetzeslage spätestens in acht Wochen besetzt sein, ansonsten muss der Gemeindevorstand und der Brandschutzaufsichtsdienst eine Person für diesen Dienst verpflichten, was nicht immer die beste Lösung ist“, gab Busanni zu bedenken.

Erschienen in der GNZ am 30.10.2017

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Aktionstag der Biebergemünder Jugendfeuerwehren

(24.10.2017)

"Schlag die Jugendwarte", war das Motto eines Aktionstages der Jugendfeuerwehren von Biebergemünd. Wer will das nicht, einmal seinem Ausbilder so richtig eines auf die Mütze geben und zeigen wo der Hammer hängt. So konnte Gemeindejugendwart Steffen Grob an diesem Tag, im Feuerwehrgerätehaus Roßbach, 28 hoch motivierte Jugendfeuerwehrleute begrüßen, die nichts anderes im Sinn hatten, als ihre Jugendwarte in diversen Spaßwettkämpfen auf die Knie zu zwingen.

„Wir machen auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Aktion mit allen Jugendfeuerwehren von Biebergemünd, um die Gemeinschaft der Jugendfeuerwehren von Biebergemünd zu festigen und um die Zusammenarbeit zu stärken“ erklärte Grob. „Hierfür haben wir uns überlegt, dass Spiel und Spaß im Vordergrund stehen sollen und haben deshalb diesen Nachmittag, unter das Motto schlag die Jugendwarte gestellt!“ Auch Bürgermeister Manfred Weber ließ es sich nicht nehmen dem Feuerwehrnachwuchs seine Aufwartung zu machen und ordentlich die Daumen zu drücken. „ Die wehrübergreifende Zusammenarbeit wird auch in unserer Gemeinde in Zukunft immer wichtiger“, lobte Weber die gemeinsame Aktion und beglückwünschte die Jugendlichen zu dem Erfolg der gemischten Gruppe aus den vier Jugendmannschaften der Gemeinde bei den letzten Jugendwettkämpfen. „Ich danke vor allem den Jugendwarten für die Vorbereitung und Durchführung dieses Tages und wünsche allen viel Erfolg“, schloss Weber seine kurze Ansprache.

Jetzt wurde es spannend, denn die Mannschaften wurden ausgelost. Natürlich sollten die Chancen gleichmäßig verteilt sein und so wurden die sechs Gruppen aus allen Ortsteilen, Geschlechtern und Altersgruppen möglichst gleichmäßig verteilt. Mit dem Beginn des ersten Spieles setzte dann auch pünktlich der Regen ein. Zum Glück sind Feuerwehrleute nicht Wasserscheu und wer nicht gerade dabei war den Jugendwarten zu zeigen was eine Harke ist, der konnte sich in der Fahrzeughalle des neuen Roßbacher Gerätehauses unterstellen.

Köpfchen, und Konstruktionsgeschick waren beim ersten der vier Spiele gefragt. Aus Papier Strohhalmen und Alufolie galt es einen möglichst hohen Turm zu konstruieren. 2,68 Meter streckte sich der größte Turm in die Höhe, daneben fiel der Kleinste mit 51 cm recht mickrig aus. Geschick und Schnelligkeit waren beim zweiten Spiel gefragt. Über diverse Regenrinnenstückchen galt es einen  Tennisball quer über den Feuerwehrhof zu transportieren. Bloß nicht fallen lassen, war da die Devise, denn dann hieß es Kommando zurück und von neuem anfangen. Die besten Schrauber hatten die Nase beim dritten Spiel vorne. Vor einem Gewindestab lagen jede Menge Muttern und die galt es nun fein säuberlich aufzurödeln. Es wurde geschraubt was das Zeug hielt und die Jugendlichen feuerten ihre Mannschaften dabei lautstark an. Am Ende waren die Jugendwarte leider die besten Schrauber. Na ja, einen kleinen Triumph kann an ihnen ja auch gönnen.

Als letztes Spiel musste ein Parcours durchlaufen werden, welcher aus Hürde, Slalom, und Kehrtwende bestand. Die Schwierigkeit bestand jedoch darin das die Gruppe aus 5 Leuten an den Füßen zusammengebunden waren. Hierbei musste jeder einzelne einen vollen Becher Wasser durch den Parcours tragen. Am Ende wurde die übrig gebliebene Wassermenge gemessen.

Ungeduldig warteten die Jugendlichen auf die Endauswertung. Der Jubel war groß, gewonnen hatte die Gruppe 1, in welcher, zur Belohnung, jeder Teilnehmer einen Kinogutschein bekam. Da die Gruppe nur aus 5 Leuten bestand und noch ein Gutschein übrig war, wurde am Schluss ein Schätzspiel durchgeführt, an dem jeder Jugendliche teilgenommen hat. Hierbei musste die Anzahl an Kaubonbons in einem Einmachglas geschätzt werden, um den begehrten Kinogutschein zu ergattern.

Die Teilnahme am Aktionstag wurde für alle mit Süßigkeiten und einem Kugelschreiber der Jugendfeuerwehr Biebergemünd belohnt und natürlich mit einem zünftigen Abschlussgrillen, bei dem noch einmal der aufregende, ereignisreiche Tag und der Sieg über die Jugendwarte ausgiebig gefeiert wurde.

Erschienen in der GNZ am 23.10.2017

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Erstes Menschen-Kicker-Turnier für Freiwillige Feuerwehren beim „Tag der offenen Tür“ in Bieber

(26.09.2017)

Alle zwei Jahre lädt die Freiwillige Feuerwehr Biebergemünd-Bieber die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein. Neben vielen Information rund um die Feuerwehr-arbeit kann der Feuerwehrstützpunkt und natürlich die Feuerwehrfahrzeuge ausgiebig besichtigt werden. Neben dem der wichtigen Aufgabe des Brandschutzes stehen dabei aber auch Spiel und Spaß auf dem Programm und so luden die Bieberer Brandschützer in diesem Jahr zum 1. Menschen-Kicker-Turnier für Freiwillige Feuerwehren ein.

Acht Feuerwehrmannschaften traten hier in spannenden Wettkämpfen gegeneinander an. Um den Turnierplatz herzurichten wurden keine Kosten und Mühen gescheut. Der Menschenkicker wurde bei der katholischen Pfarrgemeinde Bieber ausgeliehen. Um den Spielern das richtige Sportplatzfeeling zu vermitteln war auf dem Hof vor der Fahrzeughalle der Kunstrasenteppich ausgelegt worden. Während ein Teil der Mannschaft den Kicker aufgebaut hatte, wurde rasch noch eine Tribüne für Schiedsrichter Thomas Petrausch aufgebaut und eine Lautsprecher-anlage vervollständigte die Fußballarena. Ein großes Ballnetz verhinderte, dass Fehlschüsse auf der Biebertalstraße landeten. Fertig war die Fußballarena; fehlte eigentlich nur noch die Bandenwerbung. Während man auf die ersten Gäste wartete mussten die Bieberer Feuerwehrleute noch zu einem Verkehrsunfall Richtung Kassel ausrücken. Zum Glück kamen die zum Start des Fußballturniers rechtzeitig wieder vom Einsatz zurück.

Zum Anpfiff war der Hof ordentlich Bevölkert und Zuschauer so wie Spieler hatten bei sonnigem Herbstwetter jede Menge Spaß. Am Ende gab es eigentlich nur Sieger, wenngleich sich die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr aus Horbach am meisten über den 1.Platz freuten, als Wehrführer Thomas Petrausch zur Siegerehrung und Pokalverleihung schritt. Den 2. Platz konnte die 1. Mannschaft der Feuerwehr Roßbach für sich verbuchen und auf dem 3. Platz landete die Feuerwehr aus Falkenberg-Beyern. Die Kameraden aus Brandenburg verbindet eine langjährige Freundschaft und sie sind immer wieder gern gesehene Gäste. Die 2. Mannschaft aus Roßbach konnte den 4. Platz belegen. Die Feuerwehr Wiesen stand am Ende auf Platz 5, die Kameraden aus Mittelsinn erkickten sich den 6. Platz. Die Jugend-feuerwehr Bieber kam gegen die strammen Waden der aktiven Feuerwehrleute nicht an und musste sich mit Platz 7 begnügen. Noch weniger Chancen hatten die Bieberer Feuerwehrfrauen, die mit Platz 8 das Ende der Tabelle markierten.

Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, denn augenscheinlich hatten die Feuerwehrfrauen bei der anschließenden Party in der Fahrzeughalle den meisten Spaß. Die „Feierabänd“ heizte mit langjähriger Bühnenerfahrung und einem musikalischen rundum sorglos Paket tüchtig ein, so dass die Lichter in dieser Nacht im Feuerwehrstützpunkt noch lange nicht ausgingen.

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Übergabe der feuerwehrtechnischen Beladung für das neue TLF 4000

(20.09.2017)

Am Dienstag, 19.09.2017 machte sich eine Abordnung der Feuerwehr Bieber mit dem Gerätewagen-Logistik in aller Früh auf zur Fa. Schlingmann nach Dissen im Teutoburger Wald. Ziel der Reise ca. 400 km langen Reise war die Übergabe der feuerwehrtechnischen Beladung für das neue TLF 4000, welches von der Fa. Schlingmann gebaut wird. Nach der Ankunft im Werk der Fa. Schlingmann konnten sich die Kameraden zunächst bei einer kleinen Brotzeit stärken, bevor die mitgebrachte feuerwehrtechnische Beladung ausgeladen und gemeinsam mit den Mitarbeitern der Fa. Schlingmann auf Vollzähligeit überprüft wurde. Nachdem alle Einsatzmittel sowie das zugehörige Schaummitel übergeben wurden, konnte der aktuelle Bauzustand des TLF 4000 in Augenschein genommen werden. Die Grundkosntruktion des Aufbaus ist mittlerweile fertiggestellt und lackiert. Derzeit wird mit nach Druck an den elektrotechnischen Um- und Ausbauarbeiten am Fahrgestellt gearbeitet. In einem nächsten Schritt wird der Aufbau auf das Fahrgestellt montiert, bevor die abschließenden Arbeiten an den Geräteräumen bzw. der Feuerlöschkreiselpumpe und Druckzumischanlage absolviert werden können. Die Feuerwehr Bieber ist derzeit sehr zuversichtlich, dass das neue Einsatzfahrzeug noch in diesem Jahr bei der Fa. Schlingmann abgeholt werden kann.

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Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Bieber

(20.09.2017)

Alle zwei Jahre veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Bieber einen Tag der offenen Tür im Feuerwehrstützpunkt. Rund um den Feuerwehrstützpunkt gibt es da viel zu entdecken und allerlei Aktionen geben Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte. Dass der Feuerwehrstützpunk in Bieber von zentraler Bedeutung ist, zeigen die überörtlichen Einsätze, bei denen die Bieberer Brandschützer die örtlichen Feuerwehren zwischen den Ortschaften Wirtheim, Lohrhaupten und dem benachbarten bayerischen Wiesen bei Bedarf mit Sondergerätschaften und Mannschaft unterstützten. Mit 60 Aktiven Feuerwehrleuten ist die Wehr Bieber eine der Mannschaftsstärksten im Main-Kinzig-Kreis. Darauf ist die Wehrführung stolz, zeigt es doch einen guten Kameradschaftssinn und dass man sich in den Reihen der Bieberer Feuerwehrleute wohl fühlen kann. Klar, dass es da auch genügend Grund zum Feiern gibt. Schon am Vorabend der offenen Türen ging die Party im Feuerwehrhaus mit fetziger Musik der Feierabänd bis in die frühen Morgenstunden. Am nächsten Morgen hieß es dann erst einmal die Sturmschäden der Nacht zu beseitigen, denn zum geselligen Frühschoppen bei dem das Steinmetzintermezzo auf spielte sollte alles wieder glänzen. Während die ersten Getränke die Runde machten wurden in der Feuerwehrküche eifrig Schnitzel gebrutzelt und Saucen gerührt. Eile war nötig, denn die ersten Hungrigen drängten schon vor der Essensausgabe. Zum Mittagessen war die Fahrzeughalle dann prall gefüllt und während die Letzten noch an ihrem Schnitzel kauten drängten die Ersten schon Richtung Unterrichtsraum, wo ein großes Kuchenbuffet nicht lange auf Abnehmer zu warten brauchte. Mit den Biebertaler Musikanten wurde der Mittag dann musikalisch untermalt und während die Musikanten in der Fahrzeughalle ordentlich manchen Marsch bliesen eroberten die Kinder draußen die großen Feuerwehrfahrzeuge. Ein Abenteuerspielplatz den man nicht jeden Tag hat und bei dem so mancher schwere Einsatz bewältigt wurde. Wer vom Feuerwehrabenteuer genug hatte, der konnte sich auf der Hüpfburg oder an der Fußballtorwand austoben.

Richtig heiß ging es dann bei den Löschversuchen zu. Dietmar Rieth hatte eine Stahlwanne aufgebaut und bald loderten Flammen aus der Konstruktion. Mit Wasserlöschern konnte dann der Versuch gestartet werden den Brand zu löschen. Während sich die Erwachsenen noch zierten, waren die Kinder sofort Feuer und Flamme und eiferten um die Wette, wer das Feuer am schnellsten ausbekommt. Spektakulär wurde es dann noch einmal bei der Vorführung einer Fettexplosion. Zahlreiche Zuschauer gingen erst einmal auf respektvollen Abstand als Daniel Köhler mit einem Gasbrenner den Fettbehälter erhitzte. Nach einiger Zeit zischte und brodelte es gehörig und das Fett brannte lichterloh. Über dem Fettbehälter war eine Kippvorrichtung mit Wasser angebracht. Jetzt wurde es ernst. Köhler zog aus sicherer Entfernung an einer Kette, der Behälter kippte um und das Wasser ergoss sich in das brodelnde Fett. Das Resultat, eine riesige Stichflamme, versetzte die Zuschauer in ungläubiges Staunen und der warnende Hinweis der Brandschützer, dass man brennendes Fett nie mit Wasser löschen darf, wird sicher bei den Anwesenden angekommen sein. Mit einem geselligen Dämmerschoppen klang ein gelungener Tag der offenen Tür bei der Bieberer Freiwilligen Feuerwehr aus, die am nächsten Tag erst einmal stundenlang alle Hände voll zu tun hatte die Fahrzeughalle wieder für ihre richtige Bestimmung herzurichten, nämlich für die Unterbringung der Feuerwehrfahrzeuge.

 
Erschienen in der GNZ am 20.09.2017

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Ehrungen beim Tag der offenen Tür der FF Bieber - Teil 2

(20.09.2017)

Weil besondere Ehrungen einen besonderen Rahmen verdient haben nahm die Freiwillige Feuerwehr Bieber ihren Tag der offenen Tür zum Anlass die Firma Herbert Ickes als Partner der Feuerwehr auszuzeichnen.

Wehrführer Thomas Petrausch konnte zu dem kleinen Festakt neben Abordnungen benachbarter Feuerwehren Bürgermeister Manfred Weber, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald, so wie Kreisbrandinspektor Markus Busanni und Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund begrüßen.

„Die Freiwillige Feuerwehr ist bei Einsätzen oft im Spannungsfeld der Interessen von Arbeitgebern und der Gesellschaft“, erklärte Gemeindebrandinspektor Freund anlässlich der Auszeichnung der Firma Ickes als Partner der Feuerwehr. Tatsache sei, dass die Interessen von Arbeitgebern und den Arbeitnehmern, die ehrenamtlichen Dienst bei den freiwilligen Feuerwehren leisteten kollidieren, dann nämlich, wenn diese während der Arbeitszeit Lehrgänge besuchten, oder die Feuerwehrangehörigen den Schreibtisch, die Werkbank oder die Baustelle verlassen müssten, weil sie zu einem Einsatz gerufen werden. „Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können nicht ohne weiteres den plötzlichen Ausfall der Mitarbeiter kompensieren. Auf der anderen Seite steht aber die Verpflichtung der Gesellschaft in Notlagen schnell zu helfen, gerade in Brand- und Katastrophenfällen“, so Freund. Ein starker und flächendeckender Brandschutz sei nur durch die Freiwilligen Feuerwehren vor Ort sicher zu stellen. „Dies kann aber nur gelingen, wenn alle ihren Teil dazu beitragen, die Ehrenamtlichen, die Kommunen und die Arbeitgeber appellierte Freund. Die Firma Elektro Ickes in Bieber tue das schon seit vielen Jahren. Herbert Ickes stelle seine Mitarbeiter jederzeit für Einsätze der Feuerwehr frei. „Herbert Ickes war selbst viele Jahre aktives Mitglied der Einsatzabteilung gewesen und sein Sohn und Juniorchef Christof ist es heute noch“, lobte Freund. Ab dem Jahr 2013 bis Anfang des Jahres seien es sogar zwei bis drei Mitarbeiter der Firma gewesen, die gerade unter der Woche, bei Tagesalarmen, als aktive Feuerwehrmänner in Bieber zur Verfügung standen.

„Wenn wir solche Unternehmen nicht hätten würde die Feuerwehren in vielen Fällen nicht besetzt sein“, erklärte Kreisbrandinspektor Markus Busanni. „Herber du hast schon seit 1972 als Unternehmer deine Baustellen verlassen und hast beim Junior gleich deine Weichen gesetzt, der bis heute seinen Dienst in der Feuerwehr Bieber leistet. Das Feuer warte nicht bis wir alle Feierabend haben. Für euren Einsatz sagen wir herzlichen Dank, dass ihr euch und euere Mitarbeiter daran beteiligt. Gehen sei dort einkaufen wo sie so ein Schild Partner der Feuerwehr finden, denn es ist wichtig, dass wir ein solches Engagement unterstützen“, apellierte Busanni bei der Überreichung der Urkunde und des Schildes „Partner der Feuerwehr“. Mit diesem Zeichen reihe sich die Firma in etwa 50 ausgezeichnete Firmen im Main-Kinzig-Kreis ein.

Die Feuerwehr ist die größte Abteilung der Gemeinde, die für die Funktionalität ihrer Feuerwehren verantwortlich ist“, erläuterte Bürgermeister Manfred Weber. Im Spannungsfeld der beruflichen Anforderung in der heutigen Zeit, sei es  mit dem ehrenamtlichen Dienst, gerade in der in der Hochkonjungtur, nicht selbst verständlich. „Unternehmen wie die Firma Ickes sind dazu bereit und tragen dazu bei, dass die Tagesalarmbereitschaft ein Stück gesichert ist“, lobte Weber.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald betonte b ei seinem Dank die Wichtigkeit der Funktionalität der Freiwilligen Feuerwehren. Die Gemeinde trage ihren Teil dazu bei und habe zur Verbesserung  einen Sicherheitsbeirat eingerichtet in dem Feuerwehr und Politik vertreten sind. Damit sollen Aufgaben gebündelt und erforderliche Maßnahmen im Vorfeld abgeklärt werden.

 
Erschienen in der GNZ am 19.09.2017

Foto zu Meldung: Ehrungen beim Tag der offenen Tür der FF Bieber - Teil 2

Ehrungen beim Tag der offenen Tür der FF Bieber - Teil 1

(19.09.2017)

Weil besondere Ehrungen einen besonderen Rahmen verdient haben nahm die Freiwillige Feuerwehr Bieber ihren Tag der offenen Tür zum Anlass Oberlöschmeister Heribert Grob mit der goldenen Ehrennadel des Hessischen Ministerpräsidenten auszuzeichnen für seine langjährige Dienstzeit in einer Freiwilligen Feuerwehr aus Anlass des Übertritts in die Ehren und Altersabteilung.

Wehrführer Thomas Petrausch konnte zu dem kleinen Festakt neben Abordnungen benachbarter Feuerwehren Bürgermeister Manfred Weber, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald, so wie Kreisbrandinspektor Markus Busanni und Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund begrüßen.

Im Rahmen des Festaktes erhielt Oberlöschmeister Heribert Grob die Goldene Ehrennadel des Hessischen Ministerpräsidenten für langjährige Dienstzeit in einer Freiwilligen Feuerwehr aus Anlass des Übertritts in die Ehren- und Altersabteilung. Kreisbrandinspektor Markus Busanni freute sich erstmals diese Auszeichnung im Main-Kinzig-Kreis vergeben zu können. Am 23. September 1968 trat Grob in die Jugendfeuerwehr Bieber ein und war ab 23.11 1969 bis zum 7.7. 2017 ohne Unterbrechung in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Bieber tätig.

Busanni zählte Funktionen als Jugendwart, Gruppenführer, Vertreter der Einsatzabteilung im Feuerwehrausschuss, Pressewart im Förderverein und Kassenwart für die Kameradschaftskasse auf. Aus Altersgründen musste Grob an seinem 65. Geburtstag den Dienst in der Einsatzabteilung quittieren. Nachdem ihm Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund die Aufnahmeurkunde in die Ehren- und Altersabteilung überreicht hatte, mit dem Hinweis dass Grob der erste Feuerwehrmann in Biebergemünd war, der seine aktive Dienstzeit vom 60. auf das 65. Lebensjahr verlängert hatte, heftet Kreisbrandinspektor Markus Busanni die Goldene Ehrennadel an die Dienstkleidung und überreichte im Namen des Hessischen Ministerpräsidenten die Verleihungsurkunde. Busanni zollte Respekt für eine fast 50-jährige aktive Dienstzeit.

Nach der Gratulation der Wehrführung und des Bürgermeisters fordert der Vorsitzende der Gemeindevertretung Burkhard Steigerwald zur Nachahmung auf.

 
Erschienen in der GNZ am 19.09.2017

Foto zu Meldung: Ehrungen beim Tag der offenen Tür der FF Bieber - Teil 1

Feuerwehr als Putzkolonne

(14.09.2017)

Dass die Bieberer Feuerwehrleute nicht nur Feuer löschen oder Verunglückte retten können, sondern auch eine gute Putzkolonne abgeben, zeigte jetzt die jüngste Aktion im Bieberer Feuerwehrstützpunkt. Da wurde die Fahrzeughall mit einem ordentlichen Wasserstrahl aus dem Strahlrohr auf Hochglanz poliert. Während Ralf Henß die ganze Halle flutete machten sich der Rest der Mannschaft mit Gummischiebern daran das Ganze wieder trockenzulegen. Am Ende zeigte sich Wehrführer Thomas Petrausch zufrieden, der Boden glänzte wie neu. Die Putzaktion hat natürlich einen tieferen Grund und der liegt am Tag der offenen Tür, der im Bieberer Feuerwehrstützpunkt am kommenden Wochenende für einen großen Besucherstrom sorgen wird. Da soll schließlich alles in bestem Glanz erstrahlen. Noch die ganze Woche werden die Bieberer Feuerwehrleute damit beschäftig sein, die Fahrzeughalle in einen vorzeigbaren Festsaal zu verwandeln, die Fahrzeuge für die Ausstellung auf Hochglanz zu polieren und in der alten Schlauchwaschanlage die Feuerwehrküche einzurichten. Die Bieberer Brandschützer sind sich sicher, dass bis zum Samstag den 16. 16:00 Uhr alles steht. Dann startet das Menschenkickerturnier mit benachbarten Feuerwehren. Ab 19:00 Uhr ist dann nach der Siegerehrung eine fetzige Party im Spritzenhaus mit der „FeierAbänd“ angesagt, zu der alle jung gebliebenen eingeladen sind.

Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen der Informationen rund um die Feuerwehr. Fahrzeuge und technisches Gerät können ausgiebig bestaunt werden. Ab 11:00 bereitet der Frühschoppen mit dem „Steinmetzintermezzo“ auf ein ausgiebiges Mittagsmahl vor. Ab 13:30 Uhr unterhalten die „Biebertaler Musikanten“ zur Kaffeetafel und die Kinder können die Feuerwehrautos erobern oder sich auf der Hüpfburg austoben.

 

Erschienen in der GNZ am 15.09.2017

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Unglücklicher 8. Platz – an Erfahrung gewonnen

(11.09.2017)

Am vergangenen Sonntag richtete die katholische Kirchengemeinde ihr mittlerweile fast schon traditionelles Menschenkickerturnier im Rahmen des Pfarrfestes aus. Dabei standen sich jeweils zwei Teams in einer Art übergroßem Tischkicker gegenüber.

In den vergangenen drei Jahren feierte die Freiwillige Feuerwehr Bieber mit einem altbewährten Kader in der Arena vor der Kirche Mariae Geburt schon so manchen größeren Erfolg. Trotzdem entschied man sich dieses Mal mit einem Aufgebot an eher jungen Spielern gegen die sieben anderen Mannschaften anzutreten.

Das Team war hochmotiviert und ging die Vorrunde selbstbewusst an. Unter dem Jubel zahlreicher Fans konnten sich die sechs Kameraden mehrmals in Führung bringen. Spiel für Spiel wurde es immer knapper. Im letzten Match lag das Nachwuchsteam bis kurz vor Schluss gegen die Firmlinge verdient vorne. Letztendlich konnte man sich aber ärgerlicherweise gegen keinen der drei starken Gegner durchsetzen.

Dann kam das Spiel um den vorletzten Platz. Hier konnte das Aufgebot der Feuerwehr nach einem frühen Führungstor leider keine weiteren Treffer landen und verlor ganz knapp mit 2:1. Daher musste man sich mit dem 8. Platz geschlagen geben.

Trotz des eher mäßigen Erfolges blickt das Team voller Vorfreude und mit großen Erwartungen auf das nächste Menschenkickerturnier am Tag der offenen Tür.

Foto zu Meldung: Unglücklicher 8. Platz – an Erfahrung gewonnen

Wilfried Petersen verlängert aktiven Feuerwehrdienst bis zum 65. Lebensjahr

(18.07.2017)

Wilfried Petersen hat am vergangenen Montag von Bürgermeister Manfred Weber im Beisein von Gemeindebrandinspektor Hartmut Freund und seiner Feuerwehr-kameraden aus Bieber seine Urkunde zur Verlängerung der aktiven Dienstzeit bis zum 65. Lebensjahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd erhalten.

Normalerweise endet per Gesetz der aktive Feuerwehrdienst im Alter von 60 Jahren. Seit mehreren Jahren ist es aber möglich seinen aktiven Dienst bis zum 65. Lebensjahr zu verlängern. Hierzu wird allerdings eine gesundheitliche Untersuchung benötigt und es muss ein Antrag an den Gemeindevorstand über den Gemeindebrandinspektor gestellt werden. Wilfried Petersen ist als „spätberufener“ Feuerwehrmann erst mit knapp 47 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. Er hat zahlreiche Feuerwehrlehrgänge in den letzten Jahren besucht und ist zur Zeit der älteste aktive Atemschutzgeräteträger von Biebergemünd. Er wird im August 60 Jahre alt und erfüllt die Voraussetzungen für weitere 5 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Ebenfalls an diesem Abend bekam das Mitglied der Ehren- und Altersabteilung, Walter Meister, ein Schreiben von Bürgermeister Manfred Weber überreicht. Mit diesem Schreiben können sich Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung auf Grundlage einer Sonderregelung in Hessen weiterhin in vielfältiger Weise aktiv bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres, mit Ausnahme des Einsatzdienstes, in die Freiwillige Feuerwehr einbringen. Walter Meister ist weiterhin als Fahrzeug- und Küchenwart in der Bieberer Wehr tätig.

Foto zu Meldung: Wilfried Petersen verlängert aktiven Feuerwehrdienst bis zum 65. Lebensjahr

Ferienspiele bei der Feuerwehr Bieber

(12.07.2017)

Hurra, endlich Ferien, aber was mit der geschenkten Zeit anfangen? In Biebergemünd kein Problem. Die Gemeinde organisiert seit Jahren Ferienspiele für die Schulkinder und die können aus einem umfangreichen Programm vielfältige Angebote auswählen. Seit Anfang an ist auch die Freiwillige Feuerwehr Bieber mit von der Partie und bietet einen informativen und abwechslungsreichen Tag im Feuerwehrstützpunkt an. Der erfreut sich großer Beleibtheit und so waren in diesem Jahr wieder 27 Kinder gekommen, um einmal Feuerwehrluft zu schnuppern.

Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Christian Schäfer war für die Kinder erst einmal eine kurze Brandschutzerziehung angesagt. Jugendwartin Lisa Freund war erstaunt, dass die Kinder schon ganz schön bescheid wussten, wie man sich in einem Brandfall verhalten soll. „Raus gehen“, meinte Jan. Sein Nachbar fügte an, „Fenster schließen!“ „Am Boden kriechen“, wusste der Nächste und natürlich sich bemerkbar machen und nicht verstecken „und was ganz wichtig ist Notruf absetzen“, erklärte Lisa und das wusste jeder, es ist die 112.

Michelle Beck zeigte dann wie man sich ausrüstet für einen Atemschutzeinsatz. Sie sieht schon ganz schön dick aus in dem Feuerschutzanzug. „Jetzt zieh ich mir noch den Gürtel an mit dem Feuerwehrbeil an, der ist schwer, aber den brauch ich, wenn ich im Feuer mal etwas kaputt hauen muss und da ist noch ein Haken damit ich was festmachen kann. Danach kommt das Atemschutzgerät. „Das ist richtig schwer“, erklärt Michelle und kommt bei den warmen Temperaturen schon jetzt ganz schön ins Schwitzen. Das Atemschutzgerät sitzt, jetzt kommt die Maske. „Mit ihren langen Haaren muss Michelle ganz schön aufpassen, dass alles dicht ist“, erklärt Lisa. Michelle sieht jetzt recht komisch aus und spricht auch ganz anders als vorher. Ihr braucht aber keine Angst zu haben, es ist immer noch die Michelle“, erklärt Lisa den Kindern und lobt am Ende, dass alle ganz toll zugehört und aufgepasst haben.

Nach dem trockenen Einstieg dürfen die Kinder jetzt ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Draußen sind verschiedene Stationsspiele aufgebaut. „Gruppe vier zu mir“, ruft Len von der Jugendfeuerwehr und geht mit seiner Gruppe zum Zielwerfen mit Schlauch und Leinebeutel. Eine ganz schön schwere Aufgabe für die Kinder, die alle Kräfte mobilisieren um mit dem C-Schlauch die aufgestellten Hütchen umzukegeln. Die Jungs der Gruppe eins pumpen derweil mit Leibeskräften Wasser aus der Kübelspritze, während sich die Mädchen vorne am Strahlrohr im Zielspritzen üben. Gruppe zwei hat die Aufgabe möglichst viel Wasser in kurzer Zeit durch einen B-Schlauch zu transportieren. Gar nicht so einfach in der Aufregung, wenn man das Wasser erst vorne reinschütten und dann irgendwie nach hinten in den Bottich bekommen muss. Die Kleinen sind findig und gemeinsam gelingt der Wassertransport fast reibungslos. Während eifrig gekegelt, gepumpt und transportiert wird bekommt Gruppe drei von Markus Hanselmann die Gerätschaften am großen Feuerwehrauto erklärt. Verteiler, Standrohr Atemschutzgeräte und Schläuche sind dabei weniger interessant, wo doch nebenan bereits die erste Wasserschlacht tobt und so dürften die Kinder dann das Strahlrohr vom Löschfahrzeug ausprobieren und so ihren ersten Löschangriff absolvieren, das macht natürlich viel mehr Spaß. Dank der Unterstützung der Mitglieder der Jugendfeuerwehr und vieler Aktiver kam keine Langweile auf. Bei heißen Sommertemperaturen wurde literweise Apfelschorle verkonsumiert und auch die Bratwürste zum Mittagessen wurden ein Raub der Flammen. Spektakulär und richtig heiß wurde es dann bei der Vorführung einer Fettexplosion. Abkühlung zum Schluss des aufregenden Tages brachte dann die große Wasserschlacht bei der alle Ferienspielkinder sichtlich den größten Spaß hatten. Vor dem Nachhauseweg bekam jedes Kind eine Teilnahmeurkunde mit seinem Konterfei natürlich mit Feuerwehrhelm, aber auch ohne Andenkenfoto wird dieser Tag bei den Ferienspielkindern noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Erschienen in der GNZ am 12.07.2017

Foto zu Meldung: Ferienspiele bei der Feuerwehr Bieber

Über 50 Jahre ehrenamtlich aktiv - Heribert Grob aus der Einsatzabteilung verabschiedet

(11.07.2017)

„Du wirst uns fehlen“, sagte Wehrführer Thomas Petrausch als Heribert Grob die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bieber zu sich nach Hause einlud, um mit ihnen zusammen seinen Abschied aus der Einsatzabteilung zu feiern. An diesem Abend ließen die Feuerwehrkameraden sogar ausnahmsweise ihren wöchentlichen Übungsabend ausfallen.

Sein ehrenamtlicher Feuerwehrdienst reicht schon mehr als 50 Jahre zurück. In dieser Zeit absolvierte er zahlreiche Lehrgänge und war zuletzt als Gruppenführer eingesetzt. Auf seine große Erfahrung und seine Unterstützung konnte man zählen. Zum Beispiel half er in den vergangenen Jahren der Jugendfeuerwehr mit seinem kleinen Geländefahrzeug bei der Weihnachtsbaumsammelaktion. Außerdem setzte Heribert Grob seine journalistischen Fähigkeiten für die Pressearbeit der Feuerwehr ein. Bei größeren Einsätzen machte er Fotos und sorgte dafür, dass in der Zeitung darüber berichtet wurde.

Als Geschenk brachten die Feuerwehrkameraden einen Kasten Altbier und seinen mit Rindswürsten bestückten Feuerwehrhelm mit – der Leibspeise eines jeden Bieberer Feuerwehrmannes.

Heribert verlässt zwar die Einsatzabteilung, aber sein Leben in der Feuerwehr ist damit noch lange nicht beendet. Am 7. Juli wurde er nämlich an seinem 65. Geburtstag in die Ehren- und Altersabteilung übernommen.

Normalerweise verlässt man bereits im Alter von 60 Jahren den aktiven Feuerwehrdienst. Da ihm dies aber nicht reichte, hatte Heribert seinen Dienst vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert – als Erster in der Feuerwehr Bieber überhaupt.

Die Feuerwehrleute dankten auch seiner Frau, ohne deren Verständnis das alles so nicht möglich gewesen wäre.

Foto zu Meldung: Über 50 Jahre ehrenamtlich aktiv - Heribert Grob aus der Einsatzabteilung verabschiedet


Veranstaltungen

16.12.​2017
19:00 Uhr
Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bieber
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27.01.​2018
20:00 Uhr
Jahreshauptversammlung der FF Bieber
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24.02.​2018
18:30 Uhr
Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Biebergemünd
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24.02.​2018
20:00 Uhr
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Biebergemünd
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